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Preisabsprachen

17. März 2006, dpa-afx

Bayer erwartet weitere Kosten aus Kautschuk-Kartellverfahren

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer rechnet mit weiteren Kosten wegen verbotener Preisabsprachen bei Kunststoffen und Kautschuk. "Bayer erwartet, dass im Laufe der Kartellverfahren zu unseren Polymergeschäft zusätzliche Belastungen nötig werden, die gegenwärtig nicht zu beziffern sind.", zitiert die "Financial Times Deutschland" am Freitag einen Bericht Bayers an die US-Börsenaufsicht SEC.
Für die neu zu erwartenden Sonderbelastungen habe das Unternehmen noch keine Rückstellungen gebildet, sagte ein Bayer-Sprecher der Zeitung. "Das können wir nur für Angelegenheiten machen, die wir konkret absehen können." Im vierten Quartal habe Bayer in diesem Zusammenhang bereits 275 Millionen Euro für Vergleiche mit Klägern zurückgestellt.
2004 hatte Bayer Preisabsprachen bei Kautschukchemikalien von 1995 bis 2001 zugegeben und sich mit der amerikanischen Regierung geeinigt, 66 Millionen Dollar zu zahlen./fn/sk