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Dividendenerhöhung

4. März 2009, Leverkusener Anzeiger

Zweierlei Rechnung

Harsche Kritik übt die „Coordination gegen Bayer-Gefahren“ an der Erhöhung der Dividende um fünf Cent auf 1,40 Euro. Es sei „nicht einzusehen, dass die Arbeitnehmer zu Arbeitszeitverkürzungen, Zwangsurlaub und Lohnsenkungen gezwungen“ werden, die Anteilseigner aber „keinen Beitrag zur Bewältigung der Wirtschaftskrise“ leisteten.

Bayers Vorstandschef Werner Wenning machte bei der Vorstellung der Bilanz eine andere Rechnung auf: Zwar werde „mehr als eine Milliarde“ an die Aktionäre ausgeschüttet, doch mittels diverser Prämienregelungen bekämen die Mitarbeiter 475 Millionen Euro. Das sei auch nur gerecht: „Erst mit ihrem herausragenden Einsatz haben sie die Erfolge des vergangenen Jahres ermöglicht.“

Eine weitere Forderung der „Coordination“ hat Bayer indes erfüllt: Die Pensionskasse wurde mit 300 Millionen Euro gestützt - als Darlehen. (tk)

=> Presse Info: Kritik an Erhöhung der BAYER-Dividende
=> Kritik in der BAYER-Hauptversammlung