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Thailand
Kundgebung der Anwohner in Rayong
Protest von Greenpeace

Verschmutzung in Map Ta Phut stoppen!

Viele westliche Unternehmen, auch der BAYER-Konzern, haben in Thailand große Fabriken aufgebaut. Im Zentrum der industriellen Entwicklung steht die Gewerbezone von Map Ta Phut direkt am thailändischen Golf. Dort sind auf engem Raum Öl-Raffinerien, die Kunststoff-Industrie, Pestizid-Hersteller, metallverarbeitende Betriebe, Müllverbrennungsanlagen und Kohlekraftwerke konzentriert. Im Bereich der Chemie-Industrie gehört Map Ta Phut zu den zehn größten Standorten weltweit.

Die Umweltprobleme in der Region, vor allem die Luft- und Wasserverschmutzung sowie die Wasserknappheit, sind enorm. Die Krebsrate liegt weit höher als in jedem anderen Landesteil. Die Erträge der Fischer gingen drastisch zurück. Hunderte von Arbeiter wurden vergiftet. Die Anwohner atmen einen Cocktail aus giftigen und krebserregenden Chemikalien ein.

Immer wieder kommt es zu Protesten und Demonstrationen. Ende 2009 wurde erstmals ein wichtiger juristischer Erfolg erzielt: das oberste thailändische Gericht ordnete an, dass alle Unternehmen in Map ta Phut Umweltverträglichkeitsprüfungen vorlegen müssen und sich bei den Emissionen an westliche Standards halten müssen. Zudem wurde ein Bau-Stopp für 67 neue Fabriken, darunter zwei des deutschen BAYER-Konzerns, verhängt. Die Auseinandersetzung hält an.

Zum Ausdrucken: Flugblatt zur Umweltverseuchung in Thailand (Download: Thailand_MapTaPhut.pdf)

=> Unterstützen Sie die Kampagne mit Ihrer Unterschrift

=> "Entwicklung um jeden Preis": Artikel zur Umweltverschmutzung im thailändischen Map ta Phut

=> 24. Mai 2011 Coordination schreibt an Auswärtiges Amt und BMZ

=> 4. Mai 2011 Störfall bei BAYER Thailand

=> Baustopp trifft auch Bayer

=> Grußwort zur Kampagne von Tara Buakamsri, Greenpeace Thailand

=> Artikel junge Welt Symbol eines Wandels

=> Artikel New York Times In Industrial Thailand, Health and Business Concerns Collide

=> WWF Thailand: Von BAYER vor den Karren gespannt

die Kampagne wird unterstützt von der Stiftung Umverteilen, der Aktion Selbstbesteuerung und der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt