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Liberty Link Rice 62
GenReis: Gefahr für die Ernährungssicherheit
gefördert durch die Stiftung GEKKO, Hamburg

GenReis: EU-Importzulassung ablehnen!

Bereits im Jahr 2003 hat Bayer CropScience eine EU-Genehmigung für Reis der Sorte LibertyLink 62 beantragt. LL62 ist resistent gegen das ebenfalls von Bayer produzierte und hochgefährliche Herbizid Glufosinat.

Die ökologischen Risiken sind immens: einheimische Reissorten in den Anbauländern, v.a. in Asien, würden verdrängt, was zu erhöhtem Schädlingsaufkommen, verstärktem Einsatz von Pestiziden und einer Verringerung der Artenvielfalt führen würde. Zudem wäre im Fall eines großflächigen Anbaus von LL-Reis eine Kontamination traditioneller Sorten unausweichlich. Von einem Feldversuch in den USA aus gelangte LL-Reis weltweit in den Handel. Bayer musste den betroffenen Landwirten mehr als eine halbe Milliarde Euro Entschädigung zahlen.

Trotzdem hält der Konzern den Antrag auf Importzulassung aufrecht. Die //Coordination gegen BAYER-Gefahren// fordert: zehn Jahre nach Antragstellung muss die EU den Antrag nun endgültig ablehnen! Bitte helfen Sie dabei mit ihrer Unterschrift.

weitere Informationen:

=> August 2013: 10 Jahre sind genug! Kritiker fordern Aus für Gentech-Reis von Bayer

=> Mai 2013: GenReis von BAYER in der Türkei / Importe beschlagnahmt

=> März 2013: Gen-ethisches Netzwerk und CBG lehnen Zulassung von GenReis ab, Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung, Offener Brief an Ministerin Aigner

=> Februar 2013: Ausdrucken und verteilen: Neues Flugblatt zu GenReis (Download: SWBextra_GenReis.pdf)

"Glufosinat endlich vom Markt nehmen!" / BAYER erhöht Produktion in den USA

=> Okt. 2012 US: Bayer, BASF und Monsanto spenden Millionen für Kampagne gegen Kennzeichnungspflicht

=> Okt. 2012: Immer noch Funde von GenReis von BAYER

=> Dezember 2011 Vergleich angenommen, Juli Gen-Kontamination: BAYER zahlt 516 Mio € Entschädigung,

=> April 2011 Protest gegen LL Reis in BAYER-Hauptversammlung

=> Herbizid Glufosinat vom Markt nehmen!

=> 28. Oktober 2010 BAYER bildet Rückstellungen von €386 Mio

Die Kampagne wird von der Stiftung GEKKO aus Hamburg (www.stiftung-gekko.de) gefördert.