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Erfolgsliste
Aktion zur BAYER-Hauptversammlung

Wir tun etwas. Mit Erfolg

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) geht in ihrer Arbeit davon aus, dass die großen multinationalen Konzerne und Banken entscheidende Verantwortung für die globalen ökologischen, sozialen und politischen Probleme tragen. Entsprechend tritt die CBG dafür ein, die Kritik und den Widerstand gegen die Multis thematisch und international zu vernetzen und tut dies am Beispiel des multinationalen Chemie-Konzerns BAYER mit Erfolg.

Die folgende Liste der gegen den erbitterten Widerstand der Konzerne durchgesetzten Erfolge ist unvollständig und enthält nur ein Beispiel jährlich. Die Dokumentation startet im Jahr der Gründung der CBG:

1978 Enthüllungen über die tatsächlich ausgetretene Giftmenge bei der Salzsäurekatastrophe in Wuppertal (Gründung CBG).

1979 Aufgedeckt, wie BAYER versuchte die Störfall-Verordnung zu manipulieren und hochgefährliche Produktionsanlagen aus der Verordnung rauszuhalten.

1980 Organisation der Dünnsäureblockade in Leverkusen, bei der BAYER zugeben musste, dass die Einleitung dieser für die Nordsee tödlichen Gifte nur wegen veralteter Technologie erfolgte.

1981 An die Öffentlichkeit gebracht, dass BAYER großflächig das Grundwasser verseucht und die Wupper ab dem BAYER-Werk biologisch tot ist.

1982 Spektakuläre Enthüllungen über Entwicklung und Produktion chemischer Kampfstoffe.

1983 Ausarbeitung der Klage vor dem Internationalen Wassertribunal in Rotterdam, die zu einer Verurteilung des BAYER-Konzerns führte.

1984 Zum zweiten Mal sprechen kritische AktionärInnen der CBG auf der BAYER-Hauptversammlung - von da an regelmäßig jedes Jahr.

1985 Mögliche Verantwortung des BAYER-Konzerns für den „Speiseöl-Skandal“ in Spanien aufgedeckt, der Tausenden das Leben bzw. die Gesundheit kostete.

1986 Beteiligung an der "Dünnsäure-Blockade" bei BAYER/Antwerpen (Belgien), die zum Stopp der Einleitungen in die Nordsee führte.

1987 In Australien konnte eine Volksabstimmung zum Bau eines gefährlichen BAYER-Werkes durchgesetzt und gewonnen werden.

1988 Aufgrund einer Solidaritätskampagne mußte BAYER entlassene brasilianische GewerkschafterInnen wieder einstellen.

1990 Proteste gegen das BAYER-Pestizid LEBAYCID in Griechenland.

1991 Nachdem die CBG von BAYER verklagt worden war, errang sie letztinstanzlich vor dem Bundesverfassungsgericht einen weit über den Konflikt BAYER/CBG hinausreichenden Sieg für Meinungsfreiheit und Demokratie.

1992 Enthüllungen über todbringende Arbeitsbedingungen bei der BAYER-Tochter CHROME CHEMICALS in Südafrika.

1993 Auftritt kolumbianischer BlumenpflückerInnen auf der BAYER-Hauptversammlung, die über Tod und Erkrankung durch BAYER-Pestizide berichten.

1994 Aktionen gegen die wissentliche und tödliche Infizierung von tausenden Blutern in aller Welt mit HIV durch verseuchte BAYER-Medikamente.

1995 Start der Kampagne „Nie wieder!“ zur Entschädigung der IG FARBEN-ZwangsarbeiterInnen durch BAYER und andere Konzerne.

1996 Erstmals in der Geschichte von Aktiengesellschaften erzwang die CBG mit einer Million zur Verfügung gestellter Aktien konzernkritische Tagesordnungspunkte auf der Versammlung der BAYER-AktionärInnen.

1997 Der Bau einer 2,3 Milliarden teuren gefährlichen Chemie-Anlage in Taiwan kann gestoppt werden.

1998 Mit mehr als 100 Mio. Dollar muss BAYER Medikamenten-Opfer in USA und Japan entschädigen.

1999 Es kann erzwungen werden, dass BAYER ehemalige ZwangsarbeiterInnen entschädigt.

2000 Der Konzern wird des Wortbruchs überführt. Es war öffentlich versprochen, Herstellung und Vertrieb von Pestiziden der Gefahrenklasse I einzustellen.

2001 Wir haben die LIPOBAY-Opfer bei ihrem Kampf um eine Milliarden-Entschädigung unterstützt.

2002 Wir enthüllen die Einflussnahme auf die UNO und vermasseln den Börsenstart an der Wall Street.

2003 Wir reichen eine OECD-Klage gegen BAYER ein wegen der Verwicklung des Konzerns in den blutigen Bürgerkrieg im Kongo.

2004 Der Konzern wird überführt, in Indien von sklavenähnlicher Fronarbeit Tausender Kinder zu profitieren.

2005 Wir enthüllen, dass der Konzern nicht nur immer wieder Kartelle bildet, sondern auch bereits Strafen von mehreren Hundert Millionen Euro zahlen musste.

2006 Der Konzern muss seine Geschäftsberichte korrigieren und die Falschinformationen über seine Emissionen von Treibhausgasen tilgen.

2007 Die Verbrennung Tausender Tonnen hochgiftigen Giftmülls aus Australien in Dormagen kann in einer gemeinsamen internationalen Aktion gestoppt werden.

2008 Der Bau einer BAYER-Giftgasleitung in Deutschland wird mit mehr als 110.000 Unterschriften, Klagen und Protesten (vorerst) gestoppt.

2009 Wir enthüllen, dass die BAYER-Antibabypillen Tod und Gesundheitsschäden für junge Frauen bringen.

2010 Wir rollen mit Prozessen und Kampagnen den Skandal um das BAYER-Medikament Duogynon neu auf, das mehr Opfer forderte als Contergan.

2011 Erfolg für unsere Kampagne gegen BAYER-GenReis: BAYER muss eine halbe Mrd. Euro Entschädigungen leisten.
   
2012 Wir enthüllen Mengenangaben der in den BAYER-Werken gelagerten Chemikalien.

2013 In den USA muss BAYER das sogenannte Baby-ASPIRIN vom Markt nehmen, weil es das Reye-Syndrom auslösen kann, das am häufigsten bei Kindern zwischen vier und neun Jahren auftritt.

2015  Die CBG-Kampagne zur Umbenennung von Straßen, die den Namen des langjährigen BAYER-Generaldirektors Carl Duisberg tragen, hat in Dortmund und Lüdenscheid Erfolg.

2017 Die EU verbietet das erbgut-schädigende BAYER-Pestizid Glufosinat.

2018 Die EU verbietet die beiden bienenschädlichen Pestizid-Wirkstoffe Imidacloprid und Clothianidin.

2019, 2020, 2021 ... weitere Aktionen und Erfolge hängen von der Fortexistenz unseres Netzwerkes ab.

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Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V.
Postfach 15 04 18, 40081 Düsseldorf

eMail: Info@CBGnetwork.org
Tel: 0211-333 911 Fax: 0211-333 940

Beirat

Dr. Erika Abczynski, Kinderärztin, Dormagen
Hiltrud Breyer, MdEP (1989 bis 2014), Berlin
Eva Bulling-Schröter, MdB, Berlin
Wolfram Esche, Rechtsanwalt, Köln
Prof. Jürgen Junginger, Designer (i.R.), Krefeld
Dr. Sigrid Müller, Pharmakologin, Bremen
Prof. Dr. Jürgen Rochlitz, Chemiker, ehem. MdB, Burgwald
Prof. Rainer Roth, Sozialwissenschaftler, Frankfurt/M.
Prof. Dr. Anton Schneider, Baubiologe, Neubeuern
Dr. Angela Spelsberg, Leiterin Tumorzentrum, Aachen