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Coltan aus dem Kongo

Kriegsgewinnler Bayer

Über 2 Millionen Tote sind dem Krieg im Kongo seit 1997 zum Opfer gefallen. Ein Bericht der UNO vom 23. April 2001 stellt fest, dass die Kämpfe hauptsächlich wegen des Zugangs zu Rohstoffquellen geführt werden, neben Gold und Diamanten steht Tantalit im Zentrum des Interesses. Das Mineral enthält Tantal, welches besonders in Handys und elektronischen Schaltkreisen Verwendung findet.

Die UNO nennt die Goslarer Firma HC Starck, 100 prozentige Tochter von Bayer und Weltmarktführer für Tantal, als einen der wichtigsten Abnehmer von Tantalit. Da die Exporterlöse direkt der Rekrutierung von Kämpfern und dem Kauf von Waffen dienen, fordert die UNO ein Importstopp für Tantalit aus dem Ost-Kongo.

Wir führen eine Kampagne durch, um auf die Verantwortung westlicher Unternehmen für den Krieg im Kongo hinzuweisen. Zu den Hintergründen können Sie einen aktuellen Artikel oder die Rede unsere Mitglieds Pater Gregor Böckermann auf der Hauptversammlung von Bayer am 27. April in Köln lesen. Die Organisation Rettet den Regenwald führt eine eMail-Aktion durch, um HC Starck dazu zu bewegen, auf kongolesisches Tantalit zu verzichten.

weitere Infos zum Thema:

Zum Ausdrucken: das Flugblatt zum Thema (Download: 20013Coltan.pdf)

Ein Artikel vom Juli 2006, in dem erneut die Verwicklung von HC Starck in den Kongo-Krieg behandelt wird (Download: Wirtschafts Nachrichten Kongo Connection.pdf)

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