Presse-Information

10. März 2003

Boykott gegen Coca Cola

Im Rahmen des Internationalen Tribunals gegen COCA COLA im Dezember 2002 in Bogotá/Kolumbien wurden ab dem 22. Juli 2003 ein einjähriger Boykott gegen COCA COLA sowie ein erster internationaler Aktionstag gegen COCA COLA beschlossen. Damit soll der Druck auf den transnationalen COCA COLA-Konzern erhöht werden, damit die durch COCA COLA verursachten Schäden beglichen werden, die Politik des Konzerns geändert wird und sich der Konzern verpflichtet, die Menschenrechte einzuhalten.

Das internationale COCA COLA-Tribunal wirft dem Konzern - gestützt auf Zeugenaussagen zahlreicher Organisationen aus vielen Ländern - u.a. vor:

Verletzung der Menschenrechte, Mord, Inhaftierung, Vertreibung, Entführung und Entlassungen von Gewerkschafter/innen in Kolumbien, Guatemala, Peru, Brasilien, den USA, Venezuela, Palästina, der Türkei und dem Iran, Grundwasser-Kontaminierung durch Abfälle der Abfüllbetriebe, rassistische Diskriminierung von Schwarzen und AIDS-Kranken in den USA und Afrika

Das internationale Netzwerk der Coordination gegen BAYER-Gefahren, selbst seit 25 Jahren gegen einen der großen multinationalen Konzerne aktiv, war beim COCA COLA-Tribunal in Bogotá vertreten. Wir unterstützen den Aufruf zu Aktionen gegen COCA COLA und sehen ihn als Bestandteil des Kampfes für Frieden mit sozialer Gerechtigkeit und um das Wohlergehen der Völker. Der Kampf gegen die kapitalistische Globalisierung ist der Kampf gegen die Politik der großen Transnationalen Konzerne. Wir sind Bestandteil des Weltsozialforum und des Europäischen Sozialforums.