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ÖKONOMIE & PROFIT
Ein Umsatz-Drittel umgeschichtet Binnen der letzten sechs Jahre hat
BAYER Unternehmen, Unternehmensteile und Produkte mit einem Gesamtumsatz von 6,3 Mrd. Mark zugekauft und Konzern-Töchter und Produktionslinien mit einem Gesamtumsatz von 12,2 Mrd. Mark verkauft. Mit diesen
Transaktionen hat der Chemie-Multi rund ein Drittel des Konzern-Umsatzes auf neue Grundlagen gestellt. Bezeichnenderweise ging zwar die Zahl der Arbeitsplätze von 146.000 (1994) auf 122.000 (2000) zurück, aber der
Umsatz des Unternehmens litt nicht unter der mit den Umschichtungen verbundenen Arbeitsplatzvernichtung. Er stieg in diesem Zeitraum um die Hälfte, von 44 Mrd. auf 61 Mrd..
Unternehmensanleihe von BAYER Da das Börsenfieber abgeklungen ist, und
der Kurs des BAYER-Papiers die Vorstandsetage seit langem schon nicht mehr zufrieden stellt, nutzt der Konzern ein anderes Instrument, sich zu günstigen Konditionen mit Kapital zu versorgen: die Unternehmensanleihe.
Im Januar hat die COMMERZBANK die Unternehmensanleihe des Chemie-Multis am Finanzmarkt platziert. Diese Teilschuld-Verschreibung hat eine Laufzeit von 13 Monaten und wird beim Fälligkeitsdatum Ende Februar 2002 mit
11 Prozent verzinst.
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