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SPORT & MEDAILLEN
Fußball macht Chemie sympathisch Den Sinn und Zweck von BAYERs Sport-Engagement
umriß der Sportbeauftragte des Konzerns, Jürgen von Einem, in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger: "Der fachliche Respekt vor dem Großunternehmen ist hoch, aber die Sympathie-Punkte sind niedrig. In
unserer Gesellschaft gibt es nichts Sympathischeres als den Sport, nichts, was eine so breite Anerkennung hat. Daher paßt das Sponsoring mit Fußball perfekt auf die Schwachpunkte des Images und verbessert es."
Er kann den Ertrag aber auch in nüchternen Zahlen ausdrücken. Nach einem Schlüssel, der 10 % einer Fußball-Übertragung als reine Werbezeit ansieht, erkickten die Fußballer von BAYER 04 ihrem Arbeitgeber eine
TV-Präsenz im Wert von 60 Millionen DM. In nächster Zeit will BAYER noch mehr in den Fußball investieren. Er hat nämlich laut von Einem eine "gesellschaftliche Karriere" gemacht und ist nicht mehr nur dem
Pöbel vorbehalten, sondern auch für die besseren Kreise interessant geworden.
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