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UMWELT & SCHUTZ
Artensterben In der Bundesrepublik gibt es noch 45.000 Tier- und 28.000
Pflanzenarten. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht über die Artenvielfalt, den das Bundesumweltministerium vorlegte. Die regelmäßige Erstellung solcher Berichte war 1992 auf dem Umweltgipfel von Rio beschlossen
worden. Bei der Vorstellung des Reports in Bonn rühmte sich die Bundesumweltministerin, durch das neue Bodenschutzgesetz einen wichtigen Schritt zur Erhaltung gefährdeter Flora und Fauna unternommen zu haben.
Umweltverbände dagegen kritisierten, daß der Bericht die negativen Folgen einer intensiven Land- und Forstwirtschaft für Tiere und Pflanzen herunterspiele. Mit dem Auerhahn, der Waldschnepfe, der Fledermaus, dem
Ziesel, dem Hirschkäfer und dem Heldbock zählten sie eine ganze Reihe akut vom Aussterben bedrohter Tierarten auf.
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