SWB 03/98

Au weia, BAYER!

Ein Artikel im PR-Fachblatt Werben und Verkaufen malt das BAYER-Image in den schönsten Farben, was nicht weiter verwundert. Daß aber gerade die "Umweltproblematik" mit für den guten Ruf des Konzerns gesorgt haben soll, verblüfft doch einigermaßen.
"Von Umweltschützern als Brunnenvergifter gebrandmarkt, begannen die BAYER-Kommunikatoren schon Ende der siebziger Jahre einen Dialog mit den Kritikern", schreibt die Zeitschrift. Und resümiert: "Dank der Umweltinvestitionen, aber auch dank der geschickten Kommunikations-
strategie, herrscht inzwischen Friede zwischen Chemiewerkern und Ökos." Davon hat die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN noch nichts gemerkt. Sie hat auch in den zurückliegenden 20 Jahren noch kein Dialog-Angebot erhalten. Aber vielleicht ändert sich im nächsten Jahrtausend ja etwas.