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RECHT & UNBILLIG
BAYER von Bluter verklagt Ein amerikanischer Bluter hat gegen BAYER Klage erhoben,
weil er durch ein Blutplasma-Präparat des Konzerns mit dem Hepatitis C-Virus angesteckt wurde.
Prozess wg. Wasserabsenkung Der Wasser-Bedarf des BAYER-Werkes in Brunsbüttel ist
enorm. Für die Landwirtschaft in der Umgebung hat das fatale Folgen. Durch den sinkenden Grundwasserspiegel trocknen Gräben aus, so dass das Vieh nicht mehr getränkt werden kann. Desweiteren kommt es zu
Gebäudeschäden und zu Bodensackungen, die den Graswuchs beeinträchtigen. Aus diesem Grund hat der Bauer Hans Möller das Wasserwerk Wacken, dessen Hauptabnehmer BAYER ist, 1986 erstmals verklagt (SWB 1/98). Es folgte
ein Gerichtsverfahren nach dem anderem, jetzt machten die AnwältInnen erstmals ein Vergleichsangebot. Der Landwirt will es kritisch prüfen und seinen Widerstand fortsetzen, sollte der Vorschlag zur gütlichen
Einigung keine Zusagen hinsichtlich der Reduzierung zukünftiger Wasserentnahmen enthalten.
BAYER gewinnt Patent-Streit Der weltweite Vertrieb von Multistix-Streifen für
Urinproben ist in Zukunft wieder allein in BAYER-Hand. Der Leverkusener Chemie-Multi verklagte die US-Firma PPS WORLD MEDICAL, die ebenfalls solche Teststreifen verkaufte, wegen der Verletzung eines Konzern-Patentes
und bekam vor Gericht Recht.
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