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WASSER, BODEN & LUFT
Chemikalien belasten Grundwasser BAYER ist einer der weltgrößten Hersteller von
Pestiziden und Arzneien. Diese Stoffe gefährden das Grundwasser nach Ansicht des Paderborner Wissenschaftlers Hans-Joachim Warnecke in zunehmendem Maße. Besonders die Verunreinigung durch Arzneimittel stelle ein
großes Problem dar, weil die Klärwerke nicht in der Lage seien, diese Stoffe aus dem Wasser herauszufiltern, so der Hochschullehrer.
Neues Rhein-Abkommen Die fünf Rheinanlieger-Staaten Schweiz, Frankreich, Luxemburg,
Bundesrepublik und Niederlande haben eine neue Konvention zum Schutz des Flusses unterzeichnet. Erstmals rückt darin das gesamte Gewässer-Biotop in den Mittelpunkt. Das Vertragswerk setzt sich nicht mehr nur wie
seine Vorläufer zum Ziel, die Wasser- Qualität zu steigern, es will auch für die Tiere und Pflanzen des Ökosystems "Rhein" bessere biologische Bedingungen schaffen. Zweites Novum: Organisationen wie dem
WORLD WILDLIFE FUND (WWF) und GREENPEACE werden Mitspracherechte eingeräumt. Das hört sich alles ganz gut an. Die Rhein-Konvention muss sich allerdings an ihren konkreten Ergebnissen messen lassen. Daran etwa, dass
die auf der Höhe der BAYER-Werke im Rhein allzuhäufig gemessenen Grenzwert-Überschreitungen von Pestiziden in Zukunft nicht folgenlos für den Konzern bleiben oder daran, ob es gelingt, BAYER & Co. zu einer
Reduzierung der Stickstoff- Einträge in den Fluss zu veranlassen.
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