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CHEMIE & LEBENSMITTEL
Immer mehr künstliche Aromen Das Geschäft der BAYER-Tochter HAARMANN & REIMER
boomt. Ihr Sortiment an künstlichen Aromen und Zusatzstoffen findet bei den Lebensmittel-Herstellern reißenden Absatz, weil das Industrie-Futter ohne die Chemie erst recht nach nichts schmecken würde. Bis zu 8.000
dieser Substanzen gibt es auf dem Markt. Obwohl sie in Verdacht stehen, Allergien und andere Gesundheitsstörungen auszulösen, haben Lebensmittel-ChemikerInnen bisher lediglich einen Bruchteil dieser Stoffe
untersucht. Vorgeschrieben ist eine toxikologische Prüfung auch nur für künstliche Aromen. Das Riesenangebot führt allerdings dazu, dass sie nicht einzeln, sondern in Stoffgruppen zusammengefasst analysiert werden.
Bisher existiert keine einzige Langzeitstudie zur Verträglichkeit, wie ein Toxikologe des "Bundesinstitutes für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin" gegenüber der Frankfurter Rundschau
einräumen musste. Natürliche, selbstverständlich aber auch chemisch präparierte Lebensmittelzusatz- stoffe brauchen sich solchen Tests erst gar nicht zu unterziehen. So kann HAARMANN & REIMER getrost weiter
Profit auf Kosten der Gesundheit von VerbraucherInnen machen.
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