SWB 01/01 - Ticker

TIERE & ARZNEIEN

Antibiotika-haltige Gülle
Die in der Massentierhaltung als Arzneimittel und "Leistungsförderer" verwendeten Antibiotika gelangen über die Gülle in die Umwelt. Das haben WissenschaftlerInnen der Universität Göttingen festgestellt. Da die Medikamente nahezu unverändert ausgeschieden werden, wiesen die ForscherInnen Konzentrationen von einigen hundert Gramm bis hin zu Kilogramm-Dimensionen(!!) pro Hektar landwirtschaftlicher Fläche nach. Sickern die Arzneistoffe ins Grundwasser, so könnten sie über das Trinkwasser auch vom Menschen aufgenommen werden. Das würde den Antibiotika-Spiegel im Organismus erhöhen und die Wirksamkeit dieser Präparate im Krankheitsfall herabsetzen. Mit dem Produkt BAYTRIL ist der BAYER-Konzern einer der größten Antibiotika-Hersteller für den Veterinär-Bereich.