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SPORT & MEDAILLEN
Beckenbauer verärgert BAYER In der Winterpause der Fußball-Bundesliga
hat sich Franz Beckerbauer den versammelten Zorn der Offiziellen von BAYER Leverkusen zugezogen. Der Präsident des FC Bayern München bezeichnete die Wettbewerbsvorteile als ungerecht, die BAYER durch die “Company im
Rücken” hätte. Der Verein kaufe ein, und das Werk zahle die Schulden. Und die würden zu “50 Prozent an den Steuerzahler weitergereicht”, so Beckenbauer. BAYER-Manager Reiner Calmund wiedersprach vehement. BAYER sei
zwar “ein zuverlässiger, erstklassiger Sponsor”, aber die letzten Spieler-Einkäufe seien aus Transfer-Überschüssen finanziert worden. Außerdem gäbe der Verein dem Chemie-Multi auch etwas zurück: “Für die von der
BAYER AG gezahlten Sponsoren-Gelder garantiert die Fußball-Abteilung allerdings weltweit messbar hohe, effektive Image- und Werbewerte.”
BAYER trennt sich von Baumann BAYER hat den Vertrag mit dem
Leichtathleten Dieter Baumann aufgelöst, dem Doping nachgewiesen wurde. Nach dem erlittenen Image-Schaden ist er für den Chemie-Multi als Werbeträger nicht mehr interessant. Beim Thema “Doping” sollte sich der
Konzern allerdings nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Der ehemalige Weltklasse-Ruderer und Leiter des Olympia-Stützpunktes Uli Eicke warf dem Konzern im Dezember 1994 vor, seiner Leichtathletik-Abteilung mit
unlauteren Mitteln aus den eigenen Pharma-Labors Beine gemacht zu haben (SWB 4/95).
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