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TIERE & VERSUCHE
Tiersterben durch Gene-Pharming Die Gentechnik hat die Zahl der
Tierversuche wieder ansteigen lassen. BAYER etwa funktioniert Schafe in Zusammenarbeit mit der schottischen Biotech-Firma PPL THERAPEUTICS zu Produzenten eines Proteins zur Behandlung von Lungenkrankheiten um.
Dieses Verfahren ist mit zahlreichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet. So können die BiotechnologInnen nicht kontrollieren, wo sich das Fremd-Gen festsetzt und ob es das tierische Gen überhaupt oder für einen
ausreichenden Zeitraum aktivieren kann. Der “Tierverbrauch” beim Gene-Pharming ist enorm: Nur wenige der transgenen Arznei-Fabriken auf vier Beinen überleben die ersten Tage oder Wochen nach der Geburt.
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