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TIERE & VERSUCHE
Alzheimer: "Tier-Modelle" versagen Bei so komplexen, viele
Gehirn-Tätigkeiten in Mitleidenschaft ziehenden Erkrankungen wie Alzheimer rächt es sich, dass sich die Pharma- Forschung routinemäßig auf Tierversuche stützt. Das Krankheits- geschehen lässt sich nämlich nicht
auf das "Tier-Modell" übertragen. Darum wird die Entwicklung eines Alzheimer-Medikaments nach Auskunft des am BAYER-Pharmaforschungszentrum in Wuppertal tätigen Gerhard König auch noch mindestens zehn
Jahre in Anspruch nehmen.
Millionen-facher Tier-Tod Der größte Teil der Versuchstiere in den Labors von BAYER
& Co. taucht in keiner Statistik auf. Wie groß der "Verbrauch" von wirbellosen Tieren wie Fliegen, Mücken oder Schaben ist, brauchen die Konzerne den Aufsichtsbehörden nämlich nicht mitzuteilen, da sie
als Lebewesen der niedersten Art gelten. Die weltweit größte industrielle Schadinsekten-Zucht betreibt BAYER. Im landwirtschaftlichen Forschungszentrum Monheim werden wöchentlich 120.000 Flöhe, 80.000 Mücken, 30.000
Schaben und 10.000 Fliegen geboren, um gleich wieder den Chemie-Tod zu sterben.
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