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WASSER, BODEN & LUFT
Starke gegen Wasser-Abgabe BAYER & Co. verunreinigen die Oberflächen-Gewässer
durch ihre Schadstoff-Einleitungen in hohem Maß. Um aus dem Rhein, der Elbe oder anderen Flüssen Trinkwasser gewinnen zu können, müssen die Wasserwerke deshalb große Summen in die Reinigung investieren. Das Land
Schleswig-Holstein hat daraus die Konsequenz gezogen, von den Industrie-Betrieben eine Oberflächenwasser-Abgabe zu verlangen. Als "eindeutig kontraproduktiv" und dem Standort "Unterelbe-Region"
abträglich kritisierte der Werksleiter des Brunsbütteler BAYER-Werkes, Klaus Starke, diese Regelung erwartungsgemäß.
DIURON in der Niers "Wir haben ein riesengroßes Problem, das es jetzt
anzugehen gilt: Pflanzenschutzmittel in der Niers und ihren Nebengewässern", klagt Prof. Armin K. Melsa, der Vorstand des Niers-Verbandes. Problem-Verursacher Nr. 1: BAYERs Total-Herbizid DIURON. Die Niers
zählt in Nordrhein-Westfalen zu den am meisten durch Pestizide vergifteten Gewässern. Um aus dem Fluss weiter Trinkwasser gewinnen zu können, muss die Wasserwirtschaft riesige Summen in Aufbereitungstechnologie
investieren.
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