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IMPERIUM & WELTMARKT
Wenning neuer BAYER-Chef Im nächsten Jahr wird der bisherige
Finanz-Vorstand Werner Wenning Dr. Manfred Schneider als Vorstandsvorsitzenden ablösen. Schneider wird dann Aufsichtsratsvorsitzender, wie bei BAYER und in der Deutschland AG allgemein üblich. „Der bisherige
Vorstandsvorsitzende wird der nächste Aufsichtsratsvorsitzende - und rügt den selbst ernannten Nachfolger, wenn der irgendwas in Frage stellt, das sein Vorgänger angeleiert hat“, beschreibt die Wirtschaftswoche das
alte Spiel. Viel zu rügen dürfte Schneider wahrscheinlich nicht haben, nach Angaben der Zeitschrift gilt Wenning Branchen-KennerInnen „als pflegeleichter Fall für seinen Spiritus Rector Schneider“. Auch wenn einige
Finanz-AnalystInnen dem designierten BAYER-Chef „eine offenere Haltung gegenüber neuen strategischen Ideen“ bescheinigen, womit sie eine Zerschlagung des Konzern-Konglomerates meinen, so vermuten doch die meisten
BeobachterInnen, dass er die Kontinuität der Unternehmenspolitik wahren wird.
Bamelis im EVOTEC-Vorstand BAYERS Forschungschef Pol Bamelis bekleidet
seit Mai 2001 einen Aufsichtsratsposten beim Biotech-Unternehmen EVOTEC BIOSYSTEMS AG (siehe auch GENE & KLONE).
Veterinär-Produkte nach Brasilien Der BAYER-Konzern schließt seine in
Mexiko und Kolumbien gelegenen Tierarznei-Standorte und konzentriert die Herstellung von Massentier- haltungsmedikamenten für den gesamten lateinamerikanischen Markt in Brasilien. Wieviel Arbeitsplätze durch die
Umstrukturierungsmaßnahme vernichtet werden, teilte der Konzern nicht mit.
BAYER YAKUHIN komplett übernommen Um seine Position im japanischen
Arznei-Vertrieb zu stärken, hat der Leverkusener Chemie-Multi von TAKEDA CHEMICAL INDUSTRIES auch die restlichen 24,4 Prozent der Anteile an dem zuvor gemeinsam als Joint Venture geführten Pharma-Großhandel BAYER
YAKUHIN übernommen.
Mehr Test-Substanzen aus Kyoto Der BAYER-Konzern investiert an seinem
japanischen Standort Kyoto 20 Mio. Euro, um dort die Produktion von Test-Substanzen zu steigern.
Mehr Tantal aus Thailand Die BAYER-Tochter H. C. STARCK will im
thailändischen Map Ta Phut doppelt so viel Tantal (siehe auch ERSTE & DRITTE WELT) herstellen wie bisher und baut dort deshalb eine weitere Produktionsanlage zur Verarbeitung des Metalls.
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