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PRODUKTION & SICHERHEIT
BAYER spart bei Sicherheit Nicht einmal der sensibelste Werksbereich,
der Brandschutz, ist beim Leverkusener Chemie-Multi vor Kostensenkungsprogrammen sicher. So reduziert das Unternehmen die Zahl der Feuerwehr-Wachen auf dem Gelände von drei auf eine. Die KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN
FÜR EINE DURCHSCHAUBARE BETRIEBSRATSARBEIT, eine alternative Gewerkschaftsgruppe im Leverkusener BAYER-Werk, kritisieren diese Senkung des Sicherheitsstandards. Sie sehen im Katastrophen-Fall das Risiko für Leib und
Leben steigen, wenn es nicht mehr gewährleistet ist, dass die Feuerwehren wie vorgeschrieben in fünf Minuten zum Brandherd gelangen können, weil sie größere Entfernungen zurücklegen müssen. Auch bei den
Rettungswagen spart der Konzern. Künftig will er nur noch zwei statt drei nebst Mannschaft unterhalten. Einsätze von allen drei Fahrzeugen zusammen waren im Jahr 2000 nur 14 mal nötig, begründet die Werksleitung
diesen Schritt. “14 Einsätze sind 14 Gelegenheiten, bei denen es um Leben oder Tod gehen kann”, halten die DURCHSCHAUBAREN dagegen. Zudem plant BAYER, pro Löschzug zwei ausgebildete Feuerwehr-Leute durch Angehörige
des Werkschutzes ersetzen. Auch dieser Verzicht auf Qualifikation kann sich im Katastrophen-Fall als katastrophal erweisen, monieren die alternativen Betriebsrätler in ihrem Flugblatt vom Juni 2001.
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