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STANDORTE & PRODUKTION
Zwei neue Werkschefs Der Leiter des Leverkusener BAYER-Werks, Dr.
Ludwig Schmidt (59), geht frühzeitig in Pension. Seinen Posten übernimmt der bislang bei BAYER/Wuppertal in dieser Position tätige Dr. Heinz Bahnmüller. Dessen Nachfolger wiederum wird Schmidts Stellvertreter in
Leverkusen, Bernd von der Linden.
Ausbau von Cellulose-Anlagen Die BAYER-Tochtergesellschaft WOLFF
WALSRODE AG baut in Bitterfeld eine neue Anlage zur Herstellung von Methyl-Cellulose und erweitert die entsprechenden Kapazitäten am Standort Röpersberg/ Bomlitz. Das Investitionsvolumen zur Steigerung der
Produktion des Stoffes, der als Verdicker von Bau-, Anstrich- und Klebstoffen dient, beträgt 67,5 Mio. Euro.
Aus für E-CHEM-LOGISTICS Der Internet-Transport-Marktplatz
E-CHEM-LOGISTICS sollte das ganze Transportwesen der Chemie-Industrie im WordWideWeb abwickeln. Jetzt stoppten BAYER, INTRASERV LOGISTICS und INFRACOR das Vorhaben. Die Technologie für ein solches Projekt sei noch
nicht ausgereift, hieß es zur Begründung.
Bau-Beginn für Kunststoff-Anlage In Uentrop haben BAYER und DUPONT mit
dem Bau einer Gemeinschaftsanlage zur Herstellung des Basis-Kunststoffes Polybutylenterephtalat begonnen (s. POLITIK & EINFLUSS).
Streit um Rhein-Anleger Die KÖLN-DÜSSELDORFER SCHIFFSFAHRTSGESELLSCHAFT
will die im Jahre 2005 in Leverkusen stattfindende Landesgartenschau vom Rhein her anfahren. Die Anlege-Station in Wiesdorf darf aber aus Sicherheitsgründen nicht mehr genutzt werden, da BAYER dort hoch explosive
Flüssigkeiten verlädt. Das Schifffahrtsgesellschaft und die Leverkusener Grünen haben den Chemie-Multi daher aufgefordert, sich finanziell an dem Vorhaben zu beteiligen, unter Verwendung des alten Auslegers an einer
anderen Stelle einen neuen Rhein-Anleger zu errichten. Der Konzern lehnte das Begehren jedoch schnöde ab.
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