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FORSCHUNG & LEHRE
BAYER & Co. wollen mehr Subventionen Mit 3,8 Milliarden Euro
subventioniert der Staat die Pharma-Forschung von BAYER & Co.. Doch den Konzernen reicht das nicht. Der Vorsitzende des von BAYER gegründeten „Verbandes der Forschenden Arzneimittel-Hersteller“ (VFA),
Bernhard Scheuble, verlangte eine Erhöhung der Fördersumme um 1,5 Milliarden Euro. Nur so könne die Bundesrepublik zum Forschungsprimus USA aufschließen, argumentierte Scheuble standort-politisch und wies auf
Mängel in der biomedizinischen und klinischen Forschung hin, die eine vom VFA in Auftrag gegebene Studie ausgemacht haben will.
Forschungsgesellschaft „Proteom“ gegründet Nach der
Genom-Entschlüsselung konzentrieren die Pharma-Konzerne ihre Energie jetzt auf die Entschlüsselung der Bauweise der menschlichen Proteine, des so genannten Proteoms. Das genaue Wissen um das Innenleben der einzelnen
Zelle soll angeblich Grundlagen für die Entwicklung neuer Medikamente schaffen. „Damit die deutsche Proteom-Forschung an der Weltspitze endlich sichtbar wird und wir in Deutschland das wirtschaftliche und
wissenschaftliche Potenzial dieser Forschungsrichtung voll ausschöpfen“, haben BAYER und 23 weitere Pharma- und Gentech-Firmen gemeinsam mit öffentlichen Forschungseinrichtungen im Februar 2002 die „Deutsche
Gesellschaft für Proteom-Forschung“ gegründet.
Nano-Kooperation BAYER hat mit der CAPSULUTION NANOSCIENCE AG eine
Forschungszusammenarbeit vereinbart. Die Firma hat eine Technologie entwickelt, mit der sich Nano-Kapseln, d. h. winzig kleine Partikel, herstellen lassen, die biochemische, elektrische oder magnetische
Eigenschaften besitzen. Eine Machbarkeitsstudie soll nun klären, ob sich die Kapseln auch als Träger von Wirkstoffen eignen.
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