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IG FARBEN & HEUTE
IG will Blut-Geld zurück Die von BAYER mitgegründete IG FARBEN hatte
maßgeblichen Einfluss auf die Kriegspläne der Nazis. Kurz bevor die NS-Soldaten in Polen einmarschierten, traf der Mörder-Konzern aber noch Vorkehrungen zur Rettung seines Auslandsvermögens. Da er eine Beschlagnahme
befürchtete, verschleierte er die Herkunft des Geldes, indem er die von Schweizer Treuhändlern verwaltete IG CHEMIE aus der Taufe hob. Da die Schweizer Bank UBS diese aber schluckte, kamen die IG-AktionärInnen
nach dem Krieg nicht an das braune Geld. Die Liquidatoren der IG FARBEN erheben aber bis heute Anspruch auf das Vermögen und begründen damit sogar die schon seit langem fällige Auflösung der IG FARBEN. Nach
einem Bericht der Faz scheinen sich jetzt sogar die Chancen zu erhöhen, den Nazi-Schatz zu heben, weil die UBS sich verhandlungsbereit zeigt. Diese Gerüchte ließen den Wert der IG-Aktie um das Zehnfache steigen. Würde das Geld wieder auf den Geschäftskonten der IG FARBEN landen, wäre damit der Epochen- Bruch von 1933 geleugnet und faktisch eine unheilvolle Kontinuität wiederhergestellt. Sollte der Finanz-Transfer wirklich stattfinden, so fordert die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN (CBG) die IG auf, die ganze Summe unverzüglich der ZwangsarbeiterInnen-Stiftung zur Verfügung zu stellen.
Euthanasie mit BAYER-Medikament Die von BAYER mitgegründete IG FARBEN
stellte nicht nur das Zyklon B für die Gaskammern der KZs her. Der Mörder-Konzern lieferte den Nazis mit dem Schlafmittel und Anti-Epileptikum LUMINAL, das der BAYER- Forscher Heinrich Hörlein 1912 entwickelt hatte,
auch eines der Todes-Werkzeuge zur “Vernichtung unwerten Lebens” neben Veronal und Morphium. Dem Euthanasie-Programm der Nazis fielen ca. 60.000 Menschen zum Opfer.
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