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TIERE & ARZNEIEN
MCDONALD‘S-Fraß ohne BAYTRIL Die Verabreichung von Antibiotika wie
BAYERs BAYTRIL in der Massentierhaltung fördert die Bildung von resistenten Keimen. Diese können über die Nahrungskette auch in den menschlichen Organismus gelangen und Infektionskrankheiten auslösen, gegen die dann
kein Kraut mehr gewachsen ist. Deshalb stehen BAYTRIL & Co. seit langem in der Kritik. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat sich zwar noch nicht zu einem Verbot durchringen können, aber eine Entscheidung der
Schnellimbiss-Kette MCDONALD‘S und der großen Fleisch- Produzenten TYSON FOODS und CARGILL dürfte BAYER empfindlich treffen. Die Konzerne beschlossen, ihren Lieferanten nur noch Fleisch von solchen Tieren, die ihre
HalterInnen ohne wachstumsfördernde Antibiotika aufgezogen haben, abzunehmen.
Schlechte Note für AktionärInnen-Brief Die beiden Sprach- und
Kommunikationswissenschaftler Helmut Ebert und Manfred Piwinger haben die AktionärInnen-Briefe der 30 im Dax notierten Unternehmen nach den Kriterien Informationsgehalt, Überzeugungskraft und Verständlichkeit hin
untersucht und viele Defizite festgestellt. BAYER bekam eine 4+ und belegte damit nur den 15. Platz. Unter anderem kritisierten die Forscher, dass die Briefe der Konzerne keine Angaben zur Arbeitsplatz-Vernichtung
machen und in einem Stil verfasst seien, der nahe legt, „dass der Aktionärsbrief ohnehin nicht vom Vorstandsvorsitzenden verfasst wurde“.
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