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einen Web- Auftritt für die COORDINATION aufzubauen. Die schiere Masse des Materials - rund 1.500 Texte warteten im Computer des Vereins - schreckte die
Helfer glücklicherweise nicht ab.
Schon zwei Monate später ging die zunächst zweisprachige Seite www.CBGnetwork.de online: Im deutschen Teil wurden Pressemitteilungen, eine Selbstdarstellung,
Aktionsberichte, Pressestimmen zu Kampagnen des Vereins sowie fünf komplette Jahrgänge des Magazins STICHWORT BAYER aufgespielt. Im englischen Teil der Seite fanden sich alle 70 bis dahin erschienenen Ausgaben des
englischen newsletters KEYCODE BAYER. Hinzu kam eine "Galerie" mit Fotos von Aktionen.
Bereits nach einem Monat kletterte die Zahl der Besucher auf über 1000 pro Woche - damit stieg auch der Ehrgeiz der ProgrammiererInnen, die Attraktivität der
Seite weiter zu erhöhen. Berichte über laufende Kampagnen des Vereins wurden eingefügt - jeweils mit der Möglichkeit versehen, online Forderungen zu unterzeichnen und weitere Materialien anzufordern. Außerdem
richtete die "Computer-Abteilung" eine Suchfunktion über die gesamte homepage sowie ein Kontaktformular ein.
Die Zahl der Besuche stieg weiter kräftig an. Einen ersten Belastungstest erlebte die Seite während des Lipobay-Skandals, als sich innerhalb von zwei Tagen
8.000 Besucher einloggten. Mittlerweile liegt die Zahl der Zugriffe bei 10.000 pro Woche - weit mehr als bei den meisten Verbänden vergleichbarer Größe. Henry Mathews vom DACHVERBAND KRITISCHER AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE: "Die Zahl der Zugriffe ist umwerfend - sie dokumentiert die Bedeutung der CBG und das öffentliche Interesse an ihrer Arbeit". Die Zählung des
Providers belegt auch, dass wöchentlich bis zu 500 Zugriffe aus den BAYER-Werken stammen. Axel Köhler-Schnura vom Vorstand der CBG: "Das kann nicht nur die PR-Abteilung des Konzerns sein. Offensichtlich
informieren sich auch viele BAYER-Beschäftigte auf den Seiten der COORDINATION."
Im laufenden Jahr erfolgte ein weiterer Schritt nach vorn: mit Hilfe von UnterstützerInnen aus Frankreich, Italien,
Spanien und Lateinamerika richtete der Verein Unterseiten auf spanisch, italienisch und französisch ein. Für die nach wie vor ehrenamtlich arbeitenden Helfer bedeutet dies Schwerstarbeit: bis zu 50 Texte werden
monatlich formatiert, verlinkt und hochgeladen - hinzu kommen Bilder und Antwortformulare.
Der Erfolg ist direkt messbar: zur Zeit greifen rund 400 Besucher pro Woche allein auf die französischen und
spanischen Seiten zu, der englische Bereich liegt bei 1000 Zugriffen. Die Statistik des Providers zeigt, dass die Besucher aus rund 25 Ländern stammen - nicht nur aus den USA, England, Frankreich und Italien,
sondern auch aus Mexiko, Australien, Indien, Argentinien, Südafrika, den Philippinen und Uruguay. Dementsprechend steigt kontinuierlich die Zahl der täglich eintreffenden Anfragen aus aller Welt.
Jüngstes
Kind der website ist der Materialversand www.j5a.net, in dem sich alle Veröffentlichungen der COORDINATION sowie konzernkritische Literatur finden. Mit dem Verkaufserlös sollen die laufenden Kosten des Vereins
mitfinanziert werden.
von Philipp Mimkes
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