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Selbstdarstellung

Coordination gegen BAYER-Gefahren

Für Umweltschutz und sichere Arbeitsplätze - weltweit!

Portraits der CBG in der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Rundschau und dem Greenpeace Magazin.

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) ist weltweit einmalig. Seit über 30 Jahren kontrolliert sie einen der mächtigsten Konzerne und kämpft für Umweltschutz und sichere Arbeitsplätze. Mit beharrlichen Recherchen, Protestaktionen und Auftritten in der Konzern-Hauptversammlung. Zusammen mit Umweltschützern und Betroffenen in mehr als 40 Ländern.
Denn von einem Unternehmen wie BAYER gehen zahlreiche Probleme aus: Pestizidvergiftungen, Giftmüll, gefährliche Pharmaprodukte, Gentechnik, Störfälle. Bei uns und in den Ländern des Südens. Behörden und Regierungen schauen oftmals weg oder beugen sich dem Druck der Lobbyisten.
Umso wichtiger ist die Arbeit der Coordination. Geschädigten muss geholfen werden, damit sie sich zur Wehr setzen können. Dabei zeigt sich: selbst gegen einen mächtigen Konzern sind mit einem langem Atem Erfolge möglich. Um dies fortzuführen, benötigen wir Ihre Unterstützung.

Wunder und Gefahren

Wurden die "Wunder der Chemie" früher noch als "Fortschritt für die Menschheit" bejubelt, drohen heute die Gefahren chemischer Giftproduktion zu einer modernen Geißel zu werden. Niemand kann sich mehr entziehen, wir alle sind betroffen. Kritik und Abhilfe sind das Gebot der Stunde. Hervorgegangen aus einer Anwohnerinitiative arbeitet seit 1978 die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN e.V. (CBG) daran, auf die Risiken der chemischen Großproduktion aufmerksam zu machen, Gefahrenpotentiale zu beseitigen und Alternativen zu entwickeln.

Global Player

Die großen multinationalen Konzerne bestimmen die Politik in allen Regionen der Welt. Einer der großen im "globalen Spiel": Die BAYER AG. Kein Land der Erde, in dem BAYER nicht tätig ist. Die alten IG FARBEN-Schwestern BASF und BAYER dominieren die deutsche und die europäische chemische Industrie, zusammen haben ihre Jahresumsätze 60 Milliarden Euro überschritten. Hinzu kommt ein mindestens ebenso großes Imperium von Beteiligungen und Zulieferfirmen. Keine Regierung, kein Politiker und keine Institution kommt an diesem Machtblock vorbei. Kritik an BAYER ist daher stets prinzipielle Kritik an multinationalen Konzernen im allgemeinen und an der chemischen Industrie im speziellen.

Ein Kreuz für Mensch und Umwelt

Es gibt kein Gesetz, keine nationale oder internationale Instanz, die multinationale Konzerne wie BAYER wirksam kontrollieren oder umweltgefährdende bzw. gefährliche Produkte und Produktionsweisen verhindern könnte. Dabei sind die Gefahren für Mensch und Umwelt vielfältig: Schädigung der menschlichen Gesundheit, Aushöhlung demokratischer Rechte, Verseuchung der Umwelt, Verletzung von Menschenrechten, Ausbeutung der sog. Dritten Welt usw. Und neuerdings die gentechnische Manipulation des pflanzlichen, tierischen und auch des menschlichen Lebens. Seit der größten Chemiekatastrophe in der bisherigen Menschheitsgeschichte in Bhopal/Indien wissen wir, daß die Gefahren der chemischen Großproduktion nur mit denen der Kernenergie vergleichbar sind. Die Gefahren der Gentechnik sind überhaupt nicht mehr kalkulierbar.

Von ASPIRIN bis Zwangsarbeit

In seiner weit in das 19. Jahrhundert zurückreichenden Geschichte verbinden sich nicht nur Produkte wie ASPIRIN mit BAYER. Der Konzern steht auch für chemischen Kampfstoffe, für "Medikamente" wie HEROIN (Markenzeichen von BAYER) und für zahllose Insekten- und Haushaltsgifte. Immer wieder arbeitet der Konzern im Interesse seiner Profite mit Diktatoren und Kriegsverbrechern zusammen. Von Hitler bis Pinochet. BAYER-Chef Carl Duisberg propagierte bereits im Ersten Weltkrieg höchstpersönlich das Konzept der Zwangsarbeit, das später im konzerneigenen IG FARBEN-KZ Monowitz zum Massenmord pervertierte. Aufgrund tiefer Verstrickung in die Planung, Vorbereitung und Durchführung beider Weltkriege hat der Konzern große Schuld auf sich geladen. Für die Mitverantwortung an Krieg und Verbrechen der Nazi-Diktatur sprach die internationale Völkergemeinschaft ihr Urteil.

Solidarität gegen Konzernmacht

Gegen die globalen Gefahren und die scheinbare Allmacht des BAYER-Konzerns setzt die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN erfolgreich Aktion, Information und internationale Solidarität. Sie sieht sich in Tradition des Bürgerwiderstandes gegen BAYER, der sich bereits im Jahr 1870 in Wuppertal gegen BAYER zur Wehr setze; der zahllosen Menschen und Organisationen, die im Laufe der Jahrzehnte immer wieder gegen BAYER Front machten, um menschliche Arbeits- und Lebensbedingungen und die Sicherung intakter ökologischer Verhältnisse durchzusetzen. Die Stärke der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN resultiert aus der solidarischen Kooperation. In der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN arbeiten ehrenamtlich Menschen aus der ganzen BRD und auch aus dem Ausland zusammen. Wir kooperieren mit PartnerInnen in 46 Ländern. Innerhalb und außerhalb der vielen BAYER-Werke rund um den Globus.

Gegenmacht als Politik von unten

Die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN geht in ihrer Arbeit davon aus, daß die großen multinationalen Konzerne entscheidende Verantwortung für die globalen ökologischen, sozialen, ethischen und politischen Probleme tragen. Wobei wir in BAYER einen der Schrittmacher der chemischen Industrie und ein Beispiel multinationaler Konzernpolitik insgesamt sehen. Ziel unserer Arbeit ist es, Konzernpolitik transparent und Mißstände in den Werken in aller Welt publik zu machen; Betroffenen zu helfen, Widerstand zu organisieren, Verbesserung zu erkämpfen und Alternativen zu erarbeiten; Umweltschutz, Menschenrechte und soziale Sicherheit bei BAYER durchzusetzen. Das Know How der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN hilft in aller Welt, Widerstandsaktionen von AnwohnerInnen, Belegschaftsangehörigen, UmweltschützerInnen und anderen zum Erfolg zu führen; AktivistInnen der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN arbeiten an vorderster Front mit, wenn es darum geht, Umweltschutz, soziale Sicherheit und Menschenrechte bei BAYER durchzusetzen. Vierteljährlich erscheinen unsere Infodienste STICHWORT BAYER und KEYCODE BAYER.

Aktion mit Aktien

Seit 1982 ist es für BAYER vorbei mit der gewohnten Ruhe auf den alljährlichen Aktionärsversammlungen in Köln. Ausgestattet mit den Aktien-Stimmrechten vieler KleinaktionärInnen konfrontieren die Kritischen BAYER-AktionärInnen - eine Projektgruppe der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN - die Konzernherren, Banken und GroßaktionärInnen mit den Kehrseiten der BAYER-Profite. Dabei ist es gute Tradition geworden, Betroffene aus aller Welt einzuladen und persönlich zu Wort kommen zu lassen. Eine ganz besondere Form der internationalen Solidarität.

Ihre Hilfe ist erforderlich

Im Unterschied zu anderen Umweltschutz- und Dritte-Welt-Organisationen wird der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN die Gemeinnützigkeit und auch die offizielle Unterstützung verwehrt. Dies ist der Preis BAYER-kritischer Arbeit. Mehr als andere ist die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN auf Spenden und Förderbeiträge zur Absicherung der Arbeit angewiesen. In direkter Konfrontation mit einem der größten Konzerne der Welt benötigen wir Unterstützung, Geld und Mitarbeit.

Wenn auch Sie der Meinung sind, daß multinationale Konzerne kontrolliert werden sollten, dann helfen Sie bitte mit. Sie erhalten dafür 4x im Jahr kostenlos unsere Zeitschrift STICHWORT: BAYER oder auf Wunsch auch den internationalen InfoDienst KEYCODE BAYER. Fordern Sie mit beiliegendem Antwort-Coupon weitere Information an, fördern Sie unsere konzernkritische Arbeit. Gegen die Macht der großen Konzerne muß etwas getan werden. Wir tun etwas!