SWB 01/2003

Immer mehr Gift-Gas bei BAYER

Phosgen –die tickende Zeitbombe

Darf es ein bisschen Phosgen mehr sein?, fragte BAYER bei der Landesregierung an. “Klar, kein Problem”, meinte diese und stimmte einer Produktionserweiterung für das giftige Gas um rund 60.000 Tonnen im Jahr zu. Ein besonderes Genehmigungs- verfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit empfand die rot-grüne Koalition nicht als nötig, weil “erhebliche Auswirkungen auf die im Bundesimmissionsschutzgesetz genannte Schutzgüter nicht zu erwarten waren.” Eine unerhebliche Auswirkung stellte für den Leverkusener Chemie-Multi offenbar auch der Phosgen-Unfall vom Dezember 2001 dar. Er setzte weder das Staatliche Amt für Arbeitsschutz noch die Presse davon in Kenntnis.

Von Prof. Dr. Jürgen Rochlitz

“Innerhalb der ersten zehn Sekunden nach dem Unfall würde jedes Lebewesen im Umkreis von einhundert Metern augenblicklich getötet. Da sich aber die Phosgen-Wolke sehr schnell über das Werksgelände hinaus ausbreiten würde, hätte der Gas-Ausbruch auch für weite Teile der Bevölkerung tödliche Folgen: Innerhalb einer halben Stunde wäre in einem Areal von 1,7 Quadratkilometern jeder Mensch einer Dosis ausgesetzt, die bei jedem Zweiten zum Tode führt. Das sind bei einer mittleren Bevölkerungsdichte wie zum Beispiel im Raum Köln über 2100 Personen. In der zweiten, sogenannten B-Zone, einem Gebiet von 6,75 Quadratkilometern wären die Bewohner (ca. 17.000 Personen) einer Dosisbelastung ausgesetzt, die zumindest im Einzelfall bereits zum Tode eines Menschen geführt hat. Die Folgen für die Betroffenen in der Region: anfänglich Hustenreiz, Brennen der Augen, Kopfschmerzen, Erbrechen, nach einigen Stunden dann Lungenödem ” (1)

Die zitierten Aussagen einer 1978 vorgelegten TÜV-Studie sind selbstverständlich auch heute noch gültig. Verändert hat sich den Umgang mit Phosgen betreffend nur die Sicherheitstechnik. Die damals noch übliche Lagerung des flüssigen Phosgens in Tanks wurde häufig durch Methoden der unmittelbaren Reaktionszuführung von der Synthese zur Folge-Reaktion oder durch Haltung in einem Lösemittel ersetzt. Und zumindest die DOW CHEMICAL umgab den Zwischenpuffer-Tank ihrer Phosgensynthese-Anlage in Stade mit einer zusätzlichen Kapselung, einem so genannten Containment.
 

Gefährliche Anlagen in dichtbesiedeltem Gebiet

Die oben zitierte Studie kam nicht von ungefähr vom TÜV-Rheinland, betreibt BAYER doch in Nordrhein-Westfalen die wahrscheinlich größte Phosgen-Produktion der Bundesrepublik. Doch leider hat diese Untersuchung weder die Lokal- noch die Landes-PolitikerInnen in Alarmbereitschaft versetzt – auch nach den Katastrophen von Seveso und Bhopal nicht. Denn eigentlich hätten sie aus dieser Studie den Schluss ziehen müssen, dass eine solch gefährliche Chemie, mit einem derart hoch giftigen Gas in der Nachbarschaft der Städte Köln, Leverkusen, Krefeld und Duisburg nicht zu dulden ist.

Phosgen ist eines der giftigsten technisch eingesetzten Gase. Der Stoff mit der einfachen Summenformel COCl2 hat daher einen der niedrigsten MAK-Werte (Maximale Arbeitsplatzkonzentration): 0,082 Milligramm pro Kubikmeter Luft; es ist eben ein hoch gefährliches Atemgift. Seine Inhalation führt zu Luftnot, Lungenödem und dann zum Herzstillstand. Für den Menschen kann es schon in geringsten Dosen binnen einer halben Stunde tödlich sein. Seine starken toxischen Eigenschaften beruhen auf der besonders hohen Reaktionsfähigkeit der beiden Chlor-Atome. Von daher ist auch erklärlich, dass Phosgen eine bedeutende Rolle in der industriellen Synthese spielt: es lässt sich leicht mit einer Vielzahl von Stoffen umsetzen, wobei die beiden Chlor-Atome abgespalten werden und meist als Kochsalz das Abwasser belasten.

Da es zudem noch “einfach” herzustellen ist – durch Addition aus Kohlenmonoxid (CO) und Chlor (Cl2) an Aktivkohle – gehörte es schon im Ersten Weltkrieg zum Arsenal der von BAYER produzierten Chemiewaffen.

Selbst bei optimierter Sicherheitstechnik lässt sich – wie die Vergangenheit gezeigt hat – mindestens eine Leckage nicht 100-prozentig vermeiden. Sowohl die Verkettung von technischen und menschlichen Fehlern im Sicherheitsmanagement als auch unvorhergesehene Unfälle wie ein Flugzeug-Absturz über einer Produktionsanlage bergen die Gefahr, zu größeren Freisetzungen zu führen.
 

Verschlusssache Risiko

Das letzte Phosgen-Unglück bei BAYER ereignete sich Dezember 2001 im Uerdinger Werk. Das Gas vergiftete einen Mitarbeiter einer Fremd-
firma. Am 26.2.00 trat bei BAYER-Dormagen durch eine Leckage in einem Wärmetauscher Phosgen aus. Es herrschte Alarmstufe 1, zum ersten Mal musste BAYER bei einem Ernstfall die Hochsicherheits- schutzanlage in Betrieb nehmen. 32 MitarbeiterInnen kamen zur Kontrolle in ärztliche Behandlung. Ein Jahr vorher kam es im US-amerikanischen Baytown zu einem Zwischenfall.

Keiner dieser Vorfälle gelangte in die Öffentlichkeit. Vom Phosgen- Austritt im Dezember 2001 wurde die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN (CBG) anonym informiert. Sie wandte sich daraufhin mit einer Anfrage an das “Staatliche Amt für Arbeitsschutz” in Mönchengladbach. Die Behörde war bis dahin nicht über den Unfall in Kenntnis gesetzt. Sie stellte eigene Nachforschungen an und bestätigte den Unfall, lehnte jedoch weitergehende Informationen “aus Gründen der Geheimhaltungspflicht nach dem Arbeitsschutzgesetz” ab.

Das Maß an Geheimhaltung in Sachen Phosgen, ganz gleich ob es sich um Unfälle handelt oder um die Offenlegung von Unterlagen zur Erweiterung der Phosgen-Anlagen in Uerdingen, hat unerträgliche Formen angenommen. Gerade wenn die Gefährdung der Bevölkerung derart groß ist, dass man glaubt, durch strenge Geheimhaltung könnten zusätzliche Gefahren durch Dritte (z. B. Terroristen) verhindert oder minimiert werden, müssen Wege gefunden werden, wie die Beteiligung der Bevölkerung an Genehmigungsverfahren bzw. an der Beurteilung der Gefahren-Lage ermöglicht wird, die ihr nach der Störfall-Verordnung und dem Grundgesetz-Artikel 2, Abs 2 (Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit) rechtlich zusteht.
 

Genehmigungen auf kurzem Dienstweg

Dem vom BAYER-Vorstandvorsitzende Werner Wenning anlässlich der Eröffnung der neuen Leverkusener Konzern-Zentrale geäußerten Satz “durch seine Transparenz und Offenheit unterstreicht das Gebäude die weltoffene und zukunftsgerichtete Haltung unseres Unternehmens und unsere Rolle als Global Player im 21. Jahrhundert” (3) kommt nur wenig Wahrheitsgehalt zu. Nichts zeigte das so deutlich wie das Verhalten des Unternehmens beim Genehmigungsverfahren für die Erweiterung der Polycarbonat-Produktionskapazität von 200.000 auf 300.000 Tonnen im Jahr und derjenigen der MDI-Produktion um 24.000 to. Mit dieser Produktionserweiterung ist eine Erweiterung der Phosgen-Produktion um jährlich mindestens 60.000 Tonnen verbunden! Noch dazu erweitert sich dadurch auch automatisch der Einsatz bzw. die Herstellung weiterer giftiger und gefährlicher Stoffe wie z. B. Dichlormethan, MDA, Triethylamin, Phosphorsäure und Monochlorbenzol sowie des hormonell wirksamen Bisphenol A. Und eine solche gigantische Anlage wird der BAYER AG vom Regierungspräsidenten in Düsseldorf genehmigt

  • ohne Beteiligung der Öffentlichkeit,
  • ohne Einsicht-Möglichkeit in die Antragsakten,
  • ohne Einsicht-Möglichkeit in die Sicherheitsanalysen,
  • ohne Umweltverträglichkeitsprüfung.
     

In den Unterlagen, die der BUND FÜR UMWELT UND NATURSCHUTZ DEUTSCHLAND (BUND) sich - von Presseberichten alarmiert - mit Verweis auf das Umweltinformationsgesetz (UIG) beschaffte, heißt es lapidar: “Aus Gründen der öffentlichen Sicherheit werden die Teile B und C nicht offen gelegt.”

Der Leverkusener Chemie-Multi hat beantragt und im UIG-Verfahren nochmals ausdrücklich bestätigt, dass eine Herausgabe der genannten Akten wegen angeblich vorhandener Geschäftsgeheimnisse nicht erfolgt. Die Genehmigungsbehörde hat dies akzeptiert, weil “erhebliche Auswirkungen auf im Bundesimmissionsschutzgesetz genannte Schutzgüter nicht zu besorgen waren.”

Dieses Genehmigungsverfahren zeugt von einer unverschämten Arroganz der Macht: statt Transparenz strikte Abschottung. Das Unternehmen hüllte den Mantel des Schweigens über die mit der Erweiterung der Phosgen-Produktion nochmals gestiegenen Risiken.

Aus Gründen der öffentlichen Sicherheit hätte gerade hier bei der seit Jahren größten in der Bundesrepublik geplanten Gift-Fertigung Offenheit walten müssen. Aus ethischen Gründen, aber auch um die Einhaltung von Grundgesetzartikel 2 beurteilen zu können, hat die Öffentlichkeit ein Recht zu erfahren,

  • wie BAYER die Sicherheitsprobleme beim Produzieren und Einsatz von Phosgen meistert,
  • welche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen werden;
  • welche Mengen im worst case freigesetzt werden können;
  • warum keine phosgen-freien Produktionsmethoden genutzt werden zur grundsätzlichen Abwendung der Gefährdung;
  • warum die Produktionsanlagen nicht größere Abstände zur Wohnbebauung haben, bzw. warum sie überhaupt in einem derart dicht besiedelten Gebiet geplant werden;
  • was getan wurde, um die Anlagen vor Flugzeug-Abstürzen zu schützen;
  • welche Gefahren durch die Erweiterungen der anderen Anlagen hinzukommen.
     

Da eine Diskussion über diese Fragen systematisch verhindert wird – entgegen dem Gebot der Öffentlichkeitsbeteiligung - ist der Genehmigungsbescheid unrechtmäßig zu Sande gekommen und damit nicht rechtens. Und es ist ein besonderes Trauerspiel, dass dies unter der Oberaufsicht einer Umweltministerin von Bündnis 90/Grüne passieren kann.

Bezeichnend für das Vorgehen des Pharma-Riesen ist, dass er der Genehmigungsbehörde einen allgemeinen Teil zum Sicherheitsbericht vorgelegt hat, welcher auf weiten Strecken ein äußerst umfangreiches, aber im Detail nichtssagendes Vorlesungsskript über allgemeine Sicherheits- und Verfahrenstechnik darstellt. Auf Antrag des BUND hin wurden Teile davon der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wichtige Angaben, etwa zum Stoff- und Stoffmengenverzeichnis fehlten jedoch. Das Schriftstück strotzt von Sätzen, die in ihrer Naivität aber auch Dreistigkeit kaum noch zu überbieten sind. Einige Kostproben: “Ein Flugzeugabsturz bleibt außer Betracht, da die Anlage außerhalb der Anflug-Sektoren benachbarter Flughäfen liegt und keine besonderen gefahren-erhöhenden Umstände vorliegen” und “Bei Dunkelheit sind die Werkstraßen und die Anlage beleuchtet. Der Werkschutz führt regelmäßig Streifen-Fahrten im Werk durch.” (4) Dazu passt dann, dass ein erweiterter Hochwasserschutz als nicht erforderlich betrachtet wird, wie eine Anfrage des BUND ans Staatliche Umweltamt Krefeld ergab.
 

Verwendung + ökonom. Bedeutung

In der Bundesrepublik wurden ab 1995 jährlich mehr als 540.000 Tonnen Phosgen hergestellt (2); zusätzliche Kapazitäten für Folge-Frodukte führen zwangsläufig zur entsprechenden Mehrproduktion von Phosgen. Die Fertigung ist nach der PVC-Fabrikation die bedeutenste der Chlor-Chemie: 14 % des Umweltgiftes gehen in die Phosgen- Herstellung. Etwa 80 % des Phosgens kommen bei der Produktion von aromatischen (mit Benzolringen) und aliphatischen (ohne Benzolringe) Di-Isocyanaten zum Einsatz. Innerhalb dieser Gruppe dominieren TDI (Toluylendiisocyanat) und MDI (Diphenylmethan-Diisocyanat), die der Konzern überwiegend als Vorprodukte für die Herstellung der Polyurethan-Kunststoffe verwendet. Die aliphatischen Di-Isocyanate, die für Kunststoff-Lacke gebraucht werden, spielen mengenmäßig nur eine untergeordnete Rolle (2). Etwa 12 % des Phosgens gehen in die Produktion des Kunststoffes Polycarbonat, der wegen seiner Durchsichtigkeit und Festigkeit u. a. als Grundstoff für Compact Disks (CD) eine wachsende Bedeutung bekommen hat. Die restlichen 8 % des giftigen Gases werden bei diversen Synthesen in der Pharma-, Farben- und Zwischenprodukte-Chemie verarbeitet.

Sowohl bei TDI und MDI als auch bei Polycarbonaten war der Gift-Gigant bis vor wenigen Jahren im Wesentlichen der einzige Hersteller in der Bundesrepublik Deutschland. Damit dürfte BAYER auch der größte hiesige Produzent von Phosgen sein.

In den letzten Jahren haben aber auch zwei andere Unternehmen Produktionskapazitäten errichtet: die DOW Chemical hat in Stade die Produktion von MDI und Polycarbonaten aufgenommen; die BASF fertigt in Schwarzheide (Brandenburg) TDI und aliphatische Isocyanate. Nach der Prognos-Studie “Konversion der Chlorchemie”(2) beläuft sich die Produktionsmenge von TDI hierzulande auf jährlich 180.000 Tonnen, die von MDI auf 270.000, die von Aliphatischen Isocyanaten auf 40.000 und die von Polycarbonaten auf 140.000.

Warum BAYER sich des hoch gefährlichen Gases bedient und sich dabei so wenig in die Karten schauen lässt, liegt auf der Hand: Der Produktionswert der auf der Basis von Phosgen hergestellten Di-isocyanate beträgt ab 1995 ca. 1,1 Milliarden Euro pro Jahr, der Wert der Polycarbonatproduktion weitere 450 Millionen. Das entspricht 1,5 % des Gesamtumsatzes der Chemischen Industrie.

Die Zahl der Beschäftigten bei der Herstellung der Isocyanate beträgt bundesweit ca. 7500; dazu kommen noch schätzungsweise ca. 3.100 Arbeitskräfte, die Polycarbonate produzieren.

 

Konversion der Phosgen-Chemie

Der beste Schutz vor den Gefahren des Phosgens ist die Vermeidung seines Einsatzes. Sowohl für die Isocyanate als auch für Polycarbonat sind alternative Synthese-Verfahren bekannt (5). Doch weigert sich die bundesdeutsche Chemische Industrie, von den “etablierten, optimierten (...) Phosgen-Verfahren (...) von hervorrragender Wirtschaftlichkeit” abzurücken (5). Gründe sind sicherlich einerseits bestehende, abgeschriebene Anlagen, aber auch Patent-Fragen. So dürfte mittlerweile der weltweit führende Hersteller von Polycarbonat, GENERAL ELECTRIC, im spanischen Cartagena mittlerweile eine auf 2 x 130.000 Jahres-Tonnen ausgelegte Anlage in Betrieb genommen haben, die ohne Phosgen nach dem sogenannten Schmelzumesterungs- verfahren arbeitet. Mit diesem alternativen Verfahren umgeht das Unternehmen die Risiken der Phosgen-Produktion und spart auch noch Energie. Zudem besitzt diese Produktionsart noch die ökologischen Vorteile, weder Chlor noch Natronlauge zu benötigen, weshalb kein Kochsalz die Gewässer verunreinigt.

Im öffentlichen Genehmigungsverfahren für die neuen Anlagen der BAYER AG hätte die Frage diskutiert werden können, warum eigentlich einer der reichsten Konzerne der Bundesrepublik nicht in der Lage oder willens ist, das gefährlichste technische Gas aus seinen neuen Produktionsanlagen zu verbannen.

Doch der Chemie-Multi scheut bei solchen Fragen die Öffentlichkeit. Bedauerlicherweise unterstützen Landes- und Bundesregierung diese Blockade-Haltung, wie sie jede Chance wahrnehmen, den Konzernen ein von KritikerInnen unbehelligtes Agieren zu ermöglichen. Diese politische Rechnung wird jedoch nicht aufgehen, solange es immer wieder allein um wirtschaftlichen Erfolg geht, und soziale, ökologische und ethische Belange keine Beachtung finden. Von letzterem ist BAYER noch meilenweit entfernt.
 

Literatur:

(1)Egmont R. Koch, Fritz Vahrenholt: “Seveso ist überall- die tödlichen Risiken der Chemie” (1978)

(2)Prognos AG: “Konversion Chlorchemie” für das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten (1994)

(3) BAYER: direkt 7/ 2002

(4) BAYER: Sicherheitsbericht nach StörfallVO für das Werk Uerdingen – Allgemeiner Teil (26.4.2000)

(5) BLAC-AG “Chlorchemie”: “Anwendungsgebiet Phosgen-Chemie” (1999)
 

Der Chemiker Prof. Dr. Jürgen Rochlitz lehrte an der FH Mannheim.
Er war in der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen chemiepolitischer Sprecher und Mitglied der Bundestags-Enquete-
kommission “Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und Liberalisierung". Rochlitz ist zudem Beiratsmitglied der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN.