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Beitrag veröffentlicht im “Tag: 27. April 2011

[Pipeline]

CBG Redaktion

Pressemitteilung, 27. April 2011

STOPP-CO-PIPELINE - Initiative bei der Bayer-Aktionärsversammlung

Am Freitag, den 29.April 2011 findet ab 10 Uhr die Bayer-Hauptversammlung in der Halle 1 der Messe Köln statt.

Wir sind wieder von Aktionären um Teilnahme an der Veranstaltung gebeten worden, um dort die Rede - und Stimmrechte nachhaltig und verantwortungsvoll wahrzunehmen. Zusätzlich werden wir vor dem Eingang der Messehalle 1 die ankommenden Aktionäre mit unseren Bannern und einem Aktionärsbrief auf das weiter aktuelle Problem der Bayer-CO-Pipeline informieren. Dieser Brief enthält aber nicht nur Informationen sondern auch eine Aufforderung an die Aktionärinnen und Aktionäre:

“Verehrte Besucherinnen und Besucher der heutigen Aktionärsversammlung, entlasten Sie sich, den Vorstand und die Geschäftsleitung des Konzerns mit Ihrer Aufforderung, dieses unsinnige, gefährliche Projekt zu stoppen.“

Wir gehen davon aus, dass wie in den vergangenen Jahren eine zunehmende Anzahl „kritischer Aktionäre“ dieser Aufforderung folgen werden und Vorstand und
Aufsichtrat zu deren Fehlleistungen zumindest die Gelbe Karte zeigen werden.

[Tierversuche] Hauptversammlung 2011

CBG Redaktion

People for the Ethical Treatment of Animals (PETA), 27. April 2011

BAYER Hauptversammlung, 29. April:

Gruselige PETA-Aktion gegen Tierversuche für BAYER-Produkte

Eine junge Frau im Bikini, mit Hasen-Ohren als „Versuchskaninchen“ kostümiert, in einen engen Käfig gesperrt. Daneben ein Mann im weißen Arztkittel, der das Kaninchen mit einer überdimensionalen Spritze bedroht. Vom Band sind Tierschreie zu hören. Weitere Tierschützer halten Poster mit den Slogans „BAYER: Stoppt Tierversuche!“ und „Unter dem Deckmantel der Wissenschaft bleibt Mord ungestraft“ und verteilen Infomaterial an Passanten. Mit dieser außergewöhnlichen Aktion protestiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. am Freitag vor der BAYER-Hauptversammlung auf dem Messegelände Köln-Deutz. Denn was wie eine Szene aus einem Albtraum klingt, ist für Tausende Tiere grausame Realität in Tierversuchslaboren. Allein in Deutschland werden jährlich knapp 2,7 Millionen Wirbeltiere in schmerzhaften Versuchen gequält und getötet, darunter Kaninchen, Ratten und Affen.

Im Anschluss an die Aktion wird PETA-Tierärztin Christine Esch auf der Hauptversammlung der BAYER Aktiengesellschaft sprechen und die Gegenanträge von PETA vorstellen. PETA Deutschland e. V. hat fristgerecht jeweils einen Gegenantrag zur Entlastung des Vorstandes und zur Entlastung des Aufsichtsrates eingereicht.

Wann & Wo?
PETA-Aktion: Freitag, 29. April / um 8:30 Uhr; Messegelände Köln-Deutz, Eingang Nord, Deutz-Mülheimer-Straße 111, 50679 Köln
PETAs Rede auf der BAYER-Hauptversammlung: Freitag, 29. April / Beginn der Veranstaltung um 10 Uhr; Messegelände Köln-Deutz, Messehalle 7, Deutz-Mülheimer-Straße 111, 50679 Köln
Kontakt vor Ort: Kampagnenleiterin Christine Esch, Mobil 0162 / 6878867

Weitere Informationen:
Dem BAYER-Aufsichtsrat wirft PETA vor, keine globale Selbstverpflichtung ausgesprochen zu haben, die Verwendung veralteter Tierversuche für Fälle, wo validierte tierfreie Alternativen vorhanden sind, gänzlich auslaufen zu lassen. Bei BAYERs oralen Toxizitätstests werden Hunde, Mäuse und Ratten dazu gezwungen, gewaltige Mengen einer Testchemikalie zu schlucken. Die Tiere können akute Bauchschmerzen, Durchfall, Krämpfe, Anfälle, Lähmungen und Blutungen aus Nase, Mund und Genitalien durchleiden, bevor sie letztendlich sterben.
Akkurate, humane, tierfreie Methoden stehen zur Verfügung, um diese Tests zu ersetzen. Der Aufsichtsrat hat keine ausreichenden Schritte unternommen, den gewaltigen Einsatz von Tieren in schmerzvollen und antiquierten Versuchen durch das Unternehmen zu vermindern, weshalb PETA fordert, ihm die Entlastung zu verweigern.
Der BAYER-Vorstand ist laut PETA mitverantwortlich für schwere Tierquälereien in einem Tierversuchslabor in den USA. Aufgrund der Undercover-Recherche und Strafanzeige von PETA USA ist das Labor (Professional Laboratory and Research Services, Inc.) inzwischen geschlossen, weiterführende Ermittlungen gegen die Laborbetreiber laufen noch. BAYER war im Zeitraum von PETAs Recherche einer der Auftraggeber des Labors. Seinen Verpflichtungen, dafür zu sorgen, dass keines der Tiere unter mangelnder tierärztlicher Versorgung, schlechter Haltung oder ausgesprochener Misshandlung leidet, ist der BAYER-Vorstand nicht nachgekommen und soll daher nicht entlastet werden.

PETAs Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung können Sie hier downloaden (Seite 12-14 der PDF-Datei): http://www.hv2011.bayer.de/de/gegenantraege.aspx

PETA Deutschland e. V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über zwei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

alle Infos zu den Protesten in der HV

[avaaz] Hauptversammlung 2011

CBG Redaktion

28. April 2011

Kampf gegen Bienen-Killer: Avaaz übergibt 1 Million Petitionsunterschriften und demonstriert bei der Bayer AG in Köln

Der Chemie-Gigant profitiert vom Verkauf von Pestiziden, die Milliarden von Bienen weltweit das Leben kosten. Bei einem Treffen mit dem Bayer-Vorstand am Freitag übergibt Avaaz eine von enormer öffentlicher Unterstützung getragene Petition, die ein Verbot dieser Pestizide fordert.

Berlin – Heute übergibt das weltgrößte Online-Kampagnennetzwerk, Avaaz, zusammen mit deutschen Imkern eine 1,2 Millionen Unterschriften starke Petition, die ein Verbot dieser gefährlichen Pestizide fordert, die Milliarden von Bienen Schaden zufügen. Die Aktivisten versammeln sich bei Bayer in Köln und fordern dringend ein Ende des Einsatzes der Neonicotinoid-Pestizide, die unabhängigen Studien zufolge weltweit katastrophale Auswirkungen auf den Bienenbestand haben.

Stephanie Brancaforte, Avaaz Kampagnen-Leiterin sagte: „Sehr viele Menschen sind besorgt über das Elend unserer Bienen, die eine wichtige Rolle bei der Produktion der Nahrung spielen, die wir täglich zu uns nehmen. Bayer muss jetzt handeln.“

Die Neonicotinoid-Pestizide stehen im Verdacht, die Bienen unmittelbar zu töten, oder sie so stark zu schwächen, dass sie erheblich anfälliger für Krankheiten sind. Da Bienen eine entscheidende Rolle beim Bestäuben von Kulturpflanzen spielen, ist die Nahrungskette in weiten Teilen der Welt bedroht. Von den 100 Pflanzenarten, die 90% des weltweiten Nahrungsbedarfs decken, werden mehr als 70 von Bienen bestäubt. Der weltweite Protest von Avaaz hat teilweise bereits Verbote des Einsatzes von Neonicotinoid-Pestiziden in Frankreich, Italien und Slowenien bewirkt. Doch die Chemiekonzerne setzen sich stark dafür ein, dass die Killer-Pestizide am Markt bleiben.

Die deutsche Bayer AG ist einer der Haupthersteller diese Pestizide. Ihre Produkte “Poncho” (enthält Clothianidin) und “Gaucho” (bestehend aus Imidacloprid) wurden von der UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, als schwere Bedrohung für Bestäuber und andere Tierarten eingestuft. Bayer vertreibt die Produkte “Poncho” und “Gaucho” jedoch weiterhin.

Da der Chemie-Gigant am Freitag in Köln seine Jahreshauptversammlung abhält, unterstützt Avaaz die deutschen Imker bei einer Aktion vor der Kölner Messe, wo die Bayer-Versammlung stattfindet. Avaaz unterstützt die Imker vor der Messe von 8 bis 12 Uhr. Anschließend hält Avaaz einen kurzen Vortrag und übergibt eine Petition, die bislang von mehr als 1,2 Millionen Menschen unterzeichnet wurde, allein 166.000 mal in Deutschland. Parallel dazu veranstalten Avaaz-Mitglieder aus Köln ein “Die-in”, bei dem sie Bienenkostüme tragen. Die Veranstaltung in Köln ist Teil einer Reihe weltweiter Aktionen gegen den Einsatz von Neonicotinoid-Pestiziden.

Avaaz ist ein Kampagnen-Netzwerk mit mehr als 600.000 Mitgliedern in Deutschland und über 8,2 Millionen Mitgliedern weltweit.

Die Petition gegen die Neonicotinoid-Pestizide ist online zu finden unter
http:www.avaaz.org/de/save_the_bees

Avaaz-Mitarbeiter stehen in Köln, und anderenorts, für Interviews zu Verfügung.

27. April 2011, avaaz

Protest gegen Bienensterben

Am kommenden Freitag, den 29.4 in Köln findet die jährliche Hauptversammlung des Chemiekonzerns BAYER statt, einer der Hauptproduzenten der für das weltweite Bienensterben verantwortlichen Pestizide.

In den letzten Monaten haben über 1.2 Millionen Menschen für ein Verbot dieser tödlichen Pestizide unterschrieben und Avaaz wird die Petition am Freitag direkt an die BAYER-Geschäftsleitung übergeben und die eintreffenden Aktionäre und Journalisten mit einem medienwirksamen Bienenschwarm am Eingang empfangen.

Können Sie am nächsten Freitag auf dem Kölner Messegelände mithelfen den Stimmen von über 1.2 Millionen Unterzeichnern Gehör zu verschaffen und ein deutliches Signal gegen die giftigen Pestizide zu senden? Wir suchen einige motivierte Helfer, die Lust haben bei der Durchführung der Aktion zu helfen und sich am Bienenschwarm zu beteiligen - klicken Sie den Link zum Mitmachen:

http:www.avaaz.org/de/bayer_koeln/?vl

Hier die genauen Informationen für den Freitag:

Datum: Freitag, den 29.4.2011
Zeit: 8-12 Uhr (weniger Zeit hilft auch)
Ort: Messegelände Köln-Deutz, Eingang Nord, Messehalle 7, Deutz-Mülheimer-Straße 111, 50679 Köln
Anreise: U-Bahn/S-Bahn Köln Messe

Bienenexperten warnen schon länger davor, dass die Pestizide Imidacloprid und Clothianidin für Bienensterben in aller Welt mitverantwortlich sind. Obwohl sie in verschiedenen Ländern verboten sind, stellt Bayer den Verkauf nicht ein. Ein von der UN-Umweltbehörde UNEP Anfang März veröffentlichter Bericht zum Bienensterben in aller Welt bezeichnet die BAYER-Pestizide Poncho (Clothianidin) und Gaucho (Imidacloprid) aus der Substanzklasse der Neonicotinoide als Bedrohung für Pollinatoren und zahlreiche andere Tiere.

Über 1.2 Millionen Menschen weltweit haben für ein Verbot der Neonicotinoide unterzeichnet -- helfen Sie nun die Stimmen der Unterzeichner am kommenden Freitag auf dem Messegelände in Köln Gehör zu verschaffen und nehmen Sie an unserer bunten Petitionsübergabe am Freitag teil. Gemeinsam senden wir dem Hauptproduzenten BAYER ein eindeutiges Signal für ein Verbot dieser giftigen Pestizide.

alle Infos zur Hauptversammlung