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Beiträge verschlagwortet als “BAYER HV 2019”

HV Gegenanträge

CBG Redaktion

Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung am 26. April 2019

Hiermit zeigen wir an, dass wir zum Punkt 1der Tagesordnung den Vorschlägen des Vorstands und des Aufsichtsrats widersprechen und die anderen AktionärInnen veranlassen wollen, für den folgenden Gegenantrag zu stimmen.

Gegenantrag zu TOP 1: Verwendung des Bilanzgewinns

Wir beantragen die Kürzung der Dividende auf 10 Cent je Aktie. Die frei werdenden Gelder sollen verwendet werden:

>für den Erhalt und die Schaffung sicherer und umweltgerechter Arbeitsplätze und für die Zahlung sozial gerechter Löhne;

>für einen Fonds zum angemessenen Ausgleich von Schäden, die infolge der Geschäftstätigkeit an Mensch, Tierund Umwelt eingetreten sind;

>für den umfassenden ökologischen und sozialen Umbau des Konzernsohne doppelte Standards;

>zur Zahlung von Wiedergutmachungen an die Opfer und Nachkommen der Opfer des von BAYER mitgegründeten Konzerns IG FARBEN, der sich zur Zeit des Faschismus grausamer Verbrechen schuldig gemacht hat.

Es sei angemerkt, dass wirdurchaus auch den völligen Verzicht auf jeglicheDividenden-Ausschüttung beantragen würden, um die Mittel für die oben beschriebenenAufgaben einzusetzen, wenn dies gesetzlich möglichwäre. Aber leider ist das nicht der Fall.

Um Mitteilung dieses Gegenantragssowie der Begründung bittenwir gemäß §§ 125, 126 AktG.

Für den Vorstand der Coordination gegen BAYER-Gefahren e. V.

[Dr. Gottfried Arnold] BAYER HV 2019

CBG Redaktion

Sehr geehrter Herr Baumann,
sehr geehrter Herr Wenning,
sehr geehrte Bayer-Mitarbeiter,
sehr geehrte Damen und Herren Aktionäre,

vorweg möchte ich feststellen, dass ich mit meiner heutigen Kritik nicht die engagierten Mitarbeiter von Bayer anspreche, die täglich ihre Arbeit für Bayer in Leverkusen verrichten, sondern die Verantwortlichen der Unternehmensführung, denn wieder einmal sind haupsächlich die Mitarbeiter die Leidtragenden der Firmenpolitik.

Mein Name ist Gottfried Arnold und ich überreiche als Kinderarzt dem Vorstand einen Strauß aus 3 bösen Blumen:

1. das kaum mehr beachtete -1980 vermarktete Produkt CYREN A°, ein künstliches weibliches Geschlechtshormon DES, das in den USA wegen Auslösung von Fehlbildungen und Krebs über mehrere Generationen heiß diskutiert wird;

2. das durch die Übernahme von Schering erworbene und noch nicht bezahlte Erbe des Schwangerschaftstests Duogynon, deren Opfer in England und Deutschland auf ihre Anerkennung und Entschädigung warten und

3. die letzte böse Blume, die von Hr Wenning befürwortete Giftgas-Pipeline, die seit 2002 hochgiftiges Kohlenmonoxid (CO) nahe an Wohngebieten vorbei von Dormagen durch den Kölner Norden nach Leverkusen leitet und anzeigt, was Sie unter „Science for a better life“ tatsächlich verstehen; da hilft es auch wenig, dass Sie diesen Schandfleck an Ihre Tochter mit dem bezeichnenden Namen CO-Vestro abgeschoben haben.

1. Bayer war am Gewinnspiel mit den Hormonen schon früh beteiligt mit dem östrogenartig wirkenden DES (DiEthylStilbestrol) unter dem Firmennamen CYREN A°. Als im Jahre 1971 nach etwa 30 Jahren weltweiter Vermarktung festgestellt wurde, dass DES bei jungen Mädchen -zu einem ganz ungewöhnlich frühen Zeitpunkt – Scheidenkrebs auslöst, hat Bayer das künstliche weibliche Geschlechtshormon noch – 1980 unter eingeschränkter Indikation 9 Jahre vermarktet! Weitere Folgen dieser Hormonanwendung in der Frühschwangerschaft sind sehr häufige Fehlbildungen im Genitalbereich bei Frauen und Männern, Brustkrebs, Gebärmutterhals- und Eierstockskrebs bei Frauen über mehrere nachfolgende Generationen. Der Gipfel: diese nachfolgenden Generationen hatten selbst nie Kontakt mit dem Hormon, aber trotzdem die Folgewirkungen! Der Grund ist die Fähigkeit von DES, Gene an- und abzuschalten, sog. epigenetische Veränderungen. Daher wird in den USA heftig über Vorsorgemaßnahmen für die Enkel-Innen-Generation mit ihrem erhöhtem Krebsrisiko nachgedacht: die Internet-Adresse in einem Wort: https://desaction.org
In Frankreich stellte 2006 ein Berufungsgericht fest, dass DES-Hersteller für Erkrankungen wie Scheidenkrebs und Unfruchtbarkeit nach DES verantwortlich gemacht werden können.
Daher meine Frage: Sind für Bayer in den USA oder Frankreich noch Prozesse anhängig von der
Vermarktung von CYREN A°?

2. Sehr ähnlich dem DES ist das Ethinylestradiol (EE) in dem Schering- Schwangerschafttest Duogynon . Auch für EE, das in z.T. in Antibabypillen von heute verwendet wird, gibt es Hinweise darauf, dass DNS-Schäden wie bei DES durch Radikalbildung und Reaktion mit der Erbsubstanz ausgelöst werden können, die dann zu Fehlbildungen und Krebs führen können.
Diese Fakten sind seit ca 50 Jahren bekannt. Die vielen Duogynon-Opfer aus England und Deutschland mit ihren Fehlbildungen an Nieren und Genitalorganen ähnlich wie bei DES, aber auch am Skelett und am Herzen, warten trotz dieser eklatanten Faktenlage immer noch auf Anerkennung und Entschädigung!
Daher meine Frage: War Ihren Chemikern die Ähnlichkeit der Hormone im Schwangerschaftstest EE und DES nicht bekannt? Wurden sie Ihnen nicht mitgeteilt oder haben Sie sie mißachtet?

3. Die letzte Blumen in diesem Strauß, ist die linksrheinische CO-Pipeline zwischen Dormagen und Leverkusen, durch die Ihre Tochter-Fa CO-Vestro in Ihrem Auftrag hochgiftiges, nicht wahrnehmbares Kohlenmonoxid leitet. Es ist Standard in der chemischen Industrie, dass Gifte wie CO nur dort hergestellt werden, wo sie sofort verbraucht werden. Dann ist also überhaupt kein Transport nötig. Sie aber, Herr Baumann und Herr Wenning, haben dort einen CO-Speicher außerhalb Ihres Firmengeländes und nehmen seit 2002 im Falle eines Rohrbruches den Tod und die bleibende Behinderung von Hunderten oder Tausenden Anwohnern in Kauf:
Science for a better life.

Meine Schluss-Frage richtet sich an die Damen und Herren Aktionäre: wollen Sie einenVorstand entlasten, der nicht einmal bereit ist, mit den Duogynon-Opfern zu sprechen ?

Dr. med. Gottfried Arnold

HV Gegenanträge

CBG Redaktion

Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung am 26. April 2019

Hiermit zeigen wir an, dass wir zum Punkt 4 der Tagesordnung den Vor-schlägen des Vorstands und des Aufsichtsrats widersprechen und die anderen AktionärInnen veranlassen wollen, für den folgenden Gegenantrag zu stimmen.

Gegenantrag zu TOP 4: Wahl zum Aufsichtsrat

Hiermit schlagen wir vor, mit Wirkung ab Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung 2019 als Mitglied des Aufsichtsrats zu wählen:

Christiane Schnura, Dipl.Soz.Päd. ehrenamtliches Gründungsmitglied der Coordination gegen BAYER-Gefahren

Und zwar für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über ihre Entlastung für das Geschäftsjahr 2023 beschließt.

Um Mitteilung dieses Gegenantragssowie der Begründung bitten wir gemäß §§ 125, 126 AktG.Für den Vorstand der Coordination gegen BAYER-Gefahren e. V.

[Cristoph Koch] BAYER HV 2019

CBG Redaktion

Sehr geehrter Vorstand,
sehr geehrter Aufsichtsrat,
sehr geehrter Herr Baumann und Herr Wenning,
meine sehr geehrten Damen und Herrn Aktionäre,

mein Name ist Christoph Koch, auch Spätzle-Imker genannt, spreche ich zu ihnen als langjähriger Berufsimker und Meister, aber auch als einer der Geschädigten von 2008, der größten Bienenvergiftung aus legaler Anwendung.

Seither bin ich Aktionär geworden und stelle hier Fragen.
Bayer hat laut den Aussagen von letztem Jahr sehr viel unnötiges Geld wegen dem EU Neonicverbot ausgegeben! Ohne Erfolg!
Meine Damen und Herrn Aktionäre, der Vergiftungsweg von 2008 ist BAYER definitiv seit September 2002 bekannt.
Im Pollen Monitoring der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim wird immer noch das Maisbeizmittel MESUROL festgestellt.
Herr Baumann, Sie sagten letztes Jahr, dass jedoch keine Schäden zu erwarten sind und relativieren das „nur“ für unsere Honigbienen!
Wollen Sie allen Ernstes dieses Dampfwalzengehabe immer noch beibehalten?
Alle Bedenken schlicht und einfach platt machen?
Macht das noch Sinn?
Mit Blick auf den Kursverlauf?
Diese Ablenkmanöver mit Verweise auf Bienenkrankheiten und alles andere sind hier ja schon eine Standartantwort.
Damit hatte BAYER immer schon taktiert und oft genug ist es auch gelungen.
Manchmal aber auch nicht!
Inzwischen ist jedoch das nicht mehr mit doofen Imkern zu erklären!
Man spricht inzwischen von einem Insektensterben mit gigantischem Ausmaß.
Daran tragen Sie meine Damen und Herrn Aktionäre einen gewissen Anteil.
Denn Sie haben es in der Masse unterlassen, dem Vorstand die Rote Karte zu zeigen! Wir erleben heute das Gegenteil.
Warum nur tut sich BAYER dieses Killerimage immer noch an?
Haben Sie sich das schon einmal gefragt meine Damen und Herrn Aktionäre?
Hummeln haben keine doofen Imker!
Wildbienen auch nicht!
Die Fonmanager signalisierten letztes Jahr „noch“ Entlastung. Dieses Jahr habe ich schon von dreien vernommen, dass sie es nicht tun!
Ich weiß nicht mit welchen Argumenten wir Imker noch mehr überzeugen können, dies zu ändern!
Schadschwellen orientiertes Schädlingsmanagement mit Beizmittelen sind das jedenfalls nicht!
Dieses Volumensystem hat definitiv ausgedient!
Passen Sie scharf auf meine DHA, dass nicht andere, deutlich bessere Systeme zum Schädlingsmanagement am Markt etabliert werden.
Wie schon gesagt, KODAK hatte trotz Warnungen diese Weichenstellung verpasst.
BAYER kann das auch passieren. Anzeichen dazu gibt es genug.
Ihre eigene digitale Pflanzenschutzabteilung muss BAYER an BASF verkaufen ist das so?
BAYER Manager behaupten, das jetzige wäre eine modernen Lösung, die Welternährung zu sichern.
Das war vielleicht einmal so!
Ist die digitale Pflanzenschutzabteilung von MONSATO besser als die von BAYER?
Gibt es dort eine?
ohne Antwort, gehe ich davon aus, dass es nicht so ist.
Mit verbogener Bienenschutzstrategie, oder falschen LD50 Werten, die Probleme einfach platt machen, mag vielleicht noch ne weile funktionieren.
Wie lange hält so was der öffentlichen Kritik überhaupt noch stand?
Wann genau steigt also BAYER aus?
Raus aus der jetzigen Art Pflanzenschutz?
Wollen Sie hier weiter abwarten, bis von außen weitere Verbote hinzukommen?
aus den USA mit Klagewellen etc?
Herr Baumann ihnen ist schon klar, zwei Mal falsche LD50 Werte sind nicht gerade förderlich!
Bienenschutz sei wichtig, sagt man mir seit 10 Jahren.
Über den Weg, den BAYER dabei geht. sind viele nicht begeistert.
Inzwischen machen sich auch Verbraucher große Sorgen und auch Anleger um einen funktionierenden Bienenschutz.
Wie weit gesunken ist diese einstige Perle des DAX?
Der Rauch von uns am Eingang mag Sie gestört haben, unseren Bienen raucht dieses Dampfwalzengehabe schon lange!
Funktionierender Bienenschutz ist etwas anderes!
Meine Damen und Herrn Aktionäre, seien Sie mutig und zeigen Sie die Rote Karte! Verweigern Sie diesem Vorstand ihre Entlastung, unterstützen Sie bitte die entsprechenden Anträge!

Vielen Dank für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit!

Es grüßt Sie ihr Spätzle-Imker