Die Folgen des Soja-Anbaus in Brasilien – BAYER-Pestizide verletzen Menschen und schädigen die Natur

Foto: Charles O'Rear

Die Folgen des Soja-Anbaus in Brasilien – BAYER-Pestizide verletzen Menschen und schädigen die Natur

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12. November ab 12.30 Uhr: Kundgebung in Leverkusen, Ecke Breidenbachstr./Dönhoffstr. (Marktplatz)

In Brasilien kommt es im Zuge des Soja-Anbaus zu Menschenrechtsverletzungen und Natur-Zerstörungen. So vertreiben GroßagrarierInnen indigene und traditionelle Gemeinschaften, um Zugriff auf Ackerflächen zu erhalten. Allzu oft setzen sie dabei auch per Flugzeug versprühte Pestizide als Chemie-Waffen gegen die Bevölkerung ein.

Entwaldung und Landumnutzung in großem Stil stehen ebenfalls auf dem Programm. Und wenn der Soja dann erst einmal wächst, sorgt der massenhafte Einsatz von Glyphosat & Co. noch für zusätzliche Gefährdungen von ArbeiterInnen, AnwohnerInnen, Tier und Umwelt.

Eine Delegation aus Brasilien, die gegen all das ankämpft, besucht vom 2. bis zum 22. November Deutschland. Dazu gehören unter anderem Inai’Ury Carneiro Pompeu Lisboa vom Volk Tentehar Guajajara, der Geograf Dr. Ronaldo Barros Sodré und der Jurist Luiz Jorge Silva Moreno. Gemeinsam mit anderen bereiten sie für 2027 ein Volkstribunal vor, das zum Ziel hat, die von Behörden und Gerichten ignorierten Rechtsverletzungen der Plantagen-BesitzerInnen bekanntzumachen.

Während ihres Aufenthalts werden sie auf Vorträgen und in Workshops von den Zuständen in Nordost-Brasilien berichten. Die AktivistInnen fordern zum Schutz von Mensch und Umwelt unter anderem mehr Regelungen für Produktion und Export der Chemikalien. Darum macht die Delegation am 12. November in Leverkusen Station. Dort nämlich befindet sich die Zentrale des Agro-Riesen BAYER, für den Brasilien der weltweit zweitgrößte Markt ist, weil er dort Pestizide in Massen verkauft.  Viele davon sind in Europa verboten. 

Die Gruppe hält dort gemeinsam mit der Coordination gegen BAYER-Gefahren eine Kundgebung ab und übergibt dem Unternehmen im Anschluss daran einen offenen Brief mit ihren Forderungen.


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